Nideggen steht einmal im Jahr ganz im Zeichen des Motorsports; und zwar aus folgendem Grund:
Der Nürburgring, der im Juni 1927 eröffnet wurde, hat eine Vorgeschichte; und diese Vorgeschichte fand in und rund um Nideggen statt.
Von 1922 bis 1926 gingen auf einer sehr anspruchsvollen und auch sehr gefährlichen Strecke rund um Nideggen die „Eifelrennen“ über die Bühne. Im Schnitt fuhren die tollkühnen Männer in ihren fahrenden Kisten 80 km / h. So manche dieser Kisten flog schon vor der Zieleinfahrt auseinander.
Dramatische Szenen spielten sich ab, als während solch einem Rennen eine Zuschauertribüne zusammenbrach und ein Mensch starb.
Um die Infrastruktur in der damals tristen Südeifel zu stärken und die Gefahren der Eifelrennen zu mildern, wurde der Nürburgring gebaut. Ab 1927 fanden fortan Motorsport-Rennen im Schatten der Nürburg bei Adenau statt.
Seit einigen Jahren wird der Nideggener Eifelrennen in Form einer „Eifelrundfahrt“ gedacht. Alte Schätzchen verlassen dann die Garagen, um an die Zeit der Pioniere des Motorsports zu erinnern.







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