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Eine Fahrt auf dem Rursee

Die Eifel besitzt mehrere Talsperren, man kann von einem Talsperrensystem sprechen.

Zentraler See der Seenplatte ist der Rursee, diesem unmittelbar vorgelagert ist der Obersee. Der Obersee ist verzweigt, eine Endhaltestelle ist Einruhr, über Rurberg geht es zur zweiten Endhaltestelle, das ist die imposante Urftstaumauer. Hinter der Urftstaumauer wird die Urft gestaut. Die Urft und die Olef treffen in Gemünd aufeinander. Die Olef wiederum wird in Hellenthal gestaut. Die Stauseen dienen zum Teil als Trinkwassertalsperren für die Region bis hin nach Aachen und Trier. Wie dem auch sei. Für mich gibt es kaum etwas Entspannenderes als eine Fahrt auf dem Obersee. Dafür stehen die Elektroschiffe „Seensucht“ und „St. Nikolaus“ zur Verfügung. Beide Schiffe - neu und modern - sind mit sanitären Anlagen und je einer kleinen Gastronomie bestens ausgestattet.

 

Startpunkt ist Einruhr, das Auto kann dort prima abgestellt werden. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand geht es dann auf das Oberdeck. Auf dieser Tour über den Obersee denke ich an ferne Länder, an Kanada oder den Amazonas. Fast nur Wälder an Steuerbord und Backbord, je nach Jahreszeit ein grüner oder sogar bunter Tagtraum. Der Wendepunkt ist immer die altehrwürdige Urfttalsperre, ein gigantischer Bau

längst vergangener Zeit, der Jugendstil ist unverkennbar. Wesentlich quirliger geht es zu, fahre ich von Schwammenauel nach Rurberg, also auf dem Rursee. Hier stehen die Motorschiffe „Aachen“ und die „Stella Maris“ zur Verfügung. Beide Schiffe fassen jeweils zwischen 450 beziehungsweise 500 Passagiere, beide Schiffe beinhalten sanitäre Anlagen und je eine kleine Gastronomie. Segelschiffe, Steganlagen, ein Beachclub, kleine Ortschaften, ein beliebter Seerandweg - auf und am Rursee ist immer etwas los, dort gibt es immer was zu gucken, denn hier darf - im Gegensatz zum Obersee - Wassersport betrieben

werden.

 

Viel Spaß auf einem der Schiffe und Schiff ahoi.

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