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Traumhafte Kleider in märchenhaftem Loft - Brautatelier "bridedream" von Julia Baier jetzt in Mechernich-Firmenich - erste Hochzeitsmesse war voller Erfolg

Mechernich-Firmenich. Träume in Weiß, das erlebten jetzt viele Besucher in der Zikkurat in Mechernich-Firmenich. Dort fand zum ersten Mal eine Hochzeitsmesse statt, die für Aufsehen sorgte. Zum einen hatten die Aussteller alles dabei, was das Herz einer Braut und eines Bräutigam höher schlagen lässt, dazu zählten natürlich Brautmode, ebenso Schmuck, Blumengestecke, Styling- und Cateringtipps.

 

Doch ist zum zweiten auch die Kulturfabrik Zikkurat, eine alte Ziegelfabrik, ein ganz besonderer Ort, die herrlich großen und hohen Räume haben Loftcharakter. Aussteller waren mit "Marko`s Catering" Marko Große, die "Event-Löwen" um Mario Goehrke, der Hochzeitsfotograf Dennis Esser, die Firma "Photographica" von Nadine Michels, "Viktoria Schmuck" gab es von Sandra Schampaul, die selbständige Beraterin der Dr. Juchheim GmbH, Sigrid Schmitz, war vor Ort, Kim Klug präsentierte ihre Blumenwerkstatt, Manuela Breuer ihren "Mobilen Brautservice".

 

Weiter dabei waren "Chick & Lecker" von Ute Fenske, "Deko Weber" und "Romanov Catering und Gastronomie". Als große Stütze der Aktion erwies sich der Vermieter der Räume, Niklas Wolf. Als Organisatorin machte sich Julia Baier einen Namen, die sich im Nachhinein noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten und Besuchern bedanken möchte. Sie initiierte die Messe und nahm mit ihrer Firma "bridedream" ebenfalls als Ausstellerin von Braut- und Festmode daran teil.

 

Seit Anfang Oktober ist die Designerin und Schneiderin dauerhaft mit ihrem Atelier in der Zikkurat zu finden. Bereits seit ihrer Jugend näht die Fachfrau mit Begeisterung. "Wer war hier wieder dran", wunderte sich der Vater von Julia Baier vor vielen Jahren, als seine Tochter ein Teenager war. "Ja, wer wohl", schmunzelt Julia Baier heute, erinnert sie sich an ihre Jugendzeit zurück. Denn da wurde der Weg der heutigen Designerin und Schneiderin bereitet. Julia Beier wuchs in einem Haushalt mit zwei Nähmaschinen und zwei nähbegeisterten Elternteilen auf.

 

Sowohl die Mutter als auch der Vater konnten ausgezeichnet mit Nadel und Faden umgehen. Die alte Nähmaschine mit der Handkurbel von Julias Uroma stand stets auf dem Wohnzimmertisch. Und waren die Eltern nicht in Reichweite, setzte sich die 13-Jährige an das Gerät und übte und probierte. Kam der Vater dann nach Hause, sprach er den eben zitierten Satz.

 

Inzwischen ist Julia Baier 44 Jahre und begeisterte Inhaberin des Brautateliers "bridedream". Anfang Oktober bezog sie ihr neues, wundervolles Atelier in Mechernich-Firmenich in der Kulturfabrik "Zikkurat" in Raum 212. Ein riesiges Dachfenster wirft Tageslicht auf mehr als 500 Braut- und Abendkleider, zudem auf festliche Damenschuhe und Accessoires aller Art. Hinter einer Zwischenwand befindet sich Julia Baiers Schneideratelier, denn die Fachfrau bietet "Braut komplett" an, dazu zählen der Kauf eines Kleides, die zeitnahe Änderung vor der Hochzeit, das Ankleiden am Hochzeitstag selber und die Reinigung sowie die Reparatur im Nachgang der Feier. Julia Baier: "Alles mache ich selber und per Hand, die Stoffe kenne ich eben ganz genau."

 

Neben einer eigenen Kollektion bietet sie unter anderem Kleider der dänischen Designerin Helen Recaplaza an. Julia Baier: "Damit besitze ich in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal, sonst führt diese Firma in Deutschland niemand." Hinzu kommt, dass die verheiratete Mutter bestens vernetzt ist. Wer einen Caterer sucht, eine Friseurin oder Kosmetikerin für den großen Tag, dem hilft die Unternehmerin gerne weiter.

 

Zur aktuellen Brautmode sagt die Designerin: "Insgesamt sind die Brautkleider schlichter geworden, sie sind schlicht, sportlich, elegant und doch romantisch-verspielt. Gerne wird auch Vintage verlangt. Kaum getragen dagegen wird derzeit Schleier." Im Atelier "bridedream" ist alles in allen Größen vorhanden und kann eben auch zeitnah geändert werden. Julia Baier: "Vor lauter Hochzeitsstress nehmen manche Frauen stark ab, andere werden schwanger und das Hochzeitskleid muss noch kurz vor der Hochzeit angepasst werden, was aber kein Problem darstellt."

 

Wer einmal bei Julia Baier vorbeischauen möchte, bei Fragen und Terminvereinbarungen freut sich die Unternehmerin über einen Anruf unter
0 22 56/6 18 07 62 oder 0160/2 04 33 31, Termine sind möglich montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr. Vor Ort ist Julia Baier dienstags, mittwochs und freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr. Weitere Infos gibt es auch auf der Internetseite:
www.bridedream.de .

 

Danke an Julia Baier für die gekonnte Kooperation und den herrlichen Einblick in eine wunderschöne, weiße Welt!

 

Der Schlacht gedenken und den Frieden leben - Veranstaltungsreihe "Frieden, wir arbeiten dran" in Hellenthal

Hellenthal. Vor 75 Jahren tobte im Grenzland die Ardennenoffensive. Junge Menschen lagen in Schützengräben und Erdlöchern und sollten kämpfen. Bei Eis und Schnee, unglaublichem Elend und unter bestialischen Bedingungen. Die Schreie und das Wimmern dieser Menschen werden heute noch laut für Personen, die mit ganzem Herzen und gesundem Hirn etwa am Hollerather Knie oder im Hürtgenwald in der Stille unterwegs sind. Ein vollkommen Wahnsinniger hatte diesen Zweiten Weltkrieg damals angezettelt, viele gutgläubige Menschen waren ihm zunächst gefolgt. Zu viele. Und dann gab es kein Zurück mehr, jeder musste dienen, ob er wollte oder nicht. Auch, als schon klar war, dass der Krieg für alle ein unermessliches Desaster war.

Mehr als 37 000 Menschen aller Altersstufen verloren damals innerhalb von sechs Wochen während der Ardennenoffensive ihr Leben. Als die Amerikaner und die Aliierten kamen, um die Menschen zu befreien, befreiten sie auch die Deutschen. In Gedenken an diese bestialische Schlacht und an die Befreiuung gehen in diesen Wochen die Gemeinde Hellenthal (Deutschland), die Gemeinde Eijsden-Margraten (Niederlande) und die Gemeinde Büllingen (Belgien) gemeinsame Wege. Gegenseitige Besuche, gerade auch von Schülern, sowie Veranstaltungen sollen an die schrecklichen Ereignisse erinnern, aber auch darauf hinweisen, was für ein großes Glück es ist, seit 75 Jahren in diesen Ländern in Frieden leben zu dürfen.

In der Grenzlandhalle in Hellenthal fand nun die Eröffnungsveranstaltung einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in Hellenthal statt. Wie schon im September in Mesch in den Niederlanden kamen auch in Hellenthal Schülerinnen und Schüler der drei Länder zusammen, gut vorbereitet und mit einer eigenen Präsentation im Gepäck. Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg begrüßte die Anwesenden, darunter die Bürgermeister Friedhelm Wirtz (Büllingen) und Dieudonné Akkermans (Eijsden-Margraten) sowie Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen.

Der Titel der Veranstaltungsreihe in Hellenthal lautet "Frieden, wir arbeiten dran". Rudolf Westerburg: "Krieg scheint weit weg zu sein, ist aber fast vor der Haustüre. Derzeit toben auf der Welt rund 70 Kriege. 30 000 Menschen verloren bisher in diesen Kriegen in diesem Jahr ihr Leben, da sind die Opfer in der Türkei noch gar nicht mitgezählt. Kriege sind die schlimmste Geißel der Menschheit und immer wieder gibt es Tyrannen, die rücksichtslos sind. Ein Menschenleben ist da nichts." Frieden und Freiheit werden immer wieder im Großen beschlossen und verkündet, aber gelebt werden sie im Kleinen. Westerburg: "Es ist ein Glück, so zu leben, wie wir leben, und Treffen wie diese heute sind wichtig." Er dankte ausdrücklich allen Organisatoren und Sponsoren, die die Veranstaltung ermöglichten. Anderthalb Jahre hatten die Vorbereitungen gedauert.

Dieudonné Akkermanns: "Wir reden über Frieden, Freiheit und die Versöhnung, aber wir müssen auch in die Zukunft sehen. Wir müssen junge Leute animieren, mit Augenzeugen zu sprechen. Das Schönste ist, wenn Leute zusammenkommen, über Musik sich begegnen, und 75 Jahre Freiheit feiern." Friedhelm Wirtz fügte bei: "In der Gegenwart finden die Veränderungen statt." Nach einer Gesprächsrunde der Bürgermeister zeigte die junge Generation, was sie vorbereitet hatte. So hatten die Schüler aus Belgien Zeitzeugen befragt und den Aussagen zu einem eindrucksvollen Film zusammengestellt. Ebenso eindrucksvoll war die filmische Zusammenstellung von Kriegszeugnissen, die die Hellenthaler Schüler mit dem Lied "Weiße Fahnen" von der Gruppe Silbermond präsentierten. Als dritte im Bunde sangen und spielten die Jugendlichen aus den Niederlanden Texte und Musik rund um das Thema Frieden und Europa.

Für die musikalische Einstimmung der Auftaktveranstaltung sorgte der Saxophonist Engelbert Schneider. Die Ausstellungen in der Grenzlandhalle in Hellenthal, dazu zählen eine Modellbauanlage "Befreiung in Kleinformat" sowie eine Sammlung von Feldpost und Fotos von Mahnmalen, sind samstags und sonntags noch bis zum 17. November ab 12 Uhr geöffnet, ebenso nach Vereinbarung unter 0 24 82 / 8 51 15 oder unter tourismus@hellenthal.de . Die weiteren Veranstaltungen wie Vorträge und Lesungen sind im Netz abrufbar: www.hellenthal.de

Herrlich: Das verflixte siebte Mal - Hochzeitsmesse in Rurberg

Simmerath-Rurberg. Zum verflixten siebten Mal ging die Hochzeitsmesse im Antoniushof in Rurberg über die Bühne. Und so viel steht fest: Die Sieben ist für die etablierte Veranstaltung, für die Beate Lennartz verantwortlich zeichnet, eine gute Zahl.

Bereits am frühen Morgen weckten die Angebote an den aufgebauten rund 30 Ständen alle Lebensgeister. Für traumhaft gedeckte, reich mit Blumen verzierte Tische sorgte Doreen Jansen-Schlüpner. Reiner Henn, Chef des gleichnamigen Hotel-Restaurants in Rurberg, wartete mit den edelsten Torten und mit atemberaubendem Backwerk auf. Trauringe der unterschiedlichsten Ausführung präsentierte Juwelier Kaulard, darunter Trauringe aus Damaszener Stahl gepaart mit 585er Gelbgold. Hervorragendes in diesem Bereich zeigten auch die Mitarbeiter von "SARAH'S" Juwelier und Uhrengeschäft, ebenfalls aus der Gemeinde Simmerath.

Thorsten Harth von "TnT-Eventservice" sorgte für gute Laune und punktete mit Fachwissen rund um Licht-, Ton-, Foto-, Druck- und DJ-Angebote. Hiltrud Breuer war mit guten Weinen vor Ort, Manuela Breuer bot einen mobilen Brautservice an und das Atelier Zauberhaft zeigte Braut- und Abendmode. Ebenfalls mit dabei: Kosmetik-Fachberaterin Sarah Simros und Heiderose Skrok, die Gutes aus dem Thermomix für jede Hochzeitsfeier zaubert. Lauretta Schmitz berät Braut und Bräutigam, was die Kleidung angeht und präsentierte wunderschöne Braut- und Festmode. Alle teilnehmenden Firmen sind auf der Internetseite www.hochzeitsmesse-rursee.de aufgeführt.

 

Beate Lenartz ist von Beginn an die Ideengeberin und Veranstalterin der Hochzeitsmesse am Rursee. Ihren Meister im Fach Raumausstattung legte sie im Alter von 24 Jahren in Kassel ab. Sie erinnert sich: "Kaum hatte ich den Meister gemacht, wurde die Meisterpflicht für dieses Handwerk gekippt. Nun freue ich mich, wenn die Meisterpflicht wieder eingeführt wird." 2009 heiratete Beate Lennartz ihren Mann Guido, einen Messebauer. Die Feier fand im Antoniushof in Rurberg statt, also genau dort, wo heute einmal im Jahr die Hochzeitsmesse erfolgreich über die Bühne geht. Geplant war das nicht, eine Hochzeitsmesse zu installieren, sondern die Bausteine dafür puzzelten sich wie zufällig zusammen.

Beate Lennartz: "Für die eigene Hochzeit wünschten wir uns runde Tische und Stuhlhussen, doch die gab es nicht." Also wurde Guido Lennartz tätig und baute die gewünschten Utensilien selber. Nach der Hochzeit verschwand das Zubehör in der Garage. Der Schwiegervater von Beate Lennartz, ein Caterer, klopfte allerdings immer wieder an, denn die runden Tische und die Hussen wurden zunehmend für ähnliche Feiern gefragt. Mit der Zeit kamen weitere Utensilien hinzu. Lennartz: "Bis in die Garage kein Auto mehr passte." Inzwischen beläuft sich das externe Lager auf rund 300 Quadratmeter, die Garage ist wieder frei.

 

Worauf die Fachfrau bei der Ausrichtung der Hochzeitsmesse immer großen Wert legt: "Alle Aussteller sollten aus der Region kommen, das ist mir sehr wichtig. Auch ist mir wichtig, dass nicht nur die Besucher Neues mitnehmen, sondern sich auch die Aussteller untereinander kennenlernen und vernetzen."

Wer vielleicht den Plan hegt, im kommenden Jahr dabei zu sein, kann sich bei Beate Lennartz melden. Im kommenden Jahr soll es auch wieder eine Party geben, zu der bereits verheiratete Paare noch einmal in ihrem Hochzeitsoutfit buchstäblich antanzen können. Weitere Infos gibt es bei Beate Lennartz unter 0 24 73/9 27 19 82 oder per Mail info@dekowerk-lennartz.de oder im Internet.
www.dekowerk-lennartz.de

 

Hinweis: Mehr zur spannenden Arbeit von Beate Lennartz und zum Beruf einer Raumausstatter-Meisterin wird es demnächst auf dieser facebook-Seite Gudrun Klinkhammer Stories und bei www.gkli.de geben.

Danke an Beate Lennartz und die Aussteller für die freundliche, kompetente Kooperation an einem der schönsten Orte der Eifel. 🌸🍀☀️

Serie: Wer macht was im Eifelkern? Sylwia Malik fegt durch die Zimmer und Flure im Veranstaltungshotel Eifelkern

Schleiden. Diese Dame hat richtig Speed drauf: Mit der Disziplin einer tänzerisch veranlagten Hochleistungssportlerin fegt Sylwia Malik buchstäblich durch die Flure und Zimmer im Hotel Eifelkern. Die 36-Jährige ist Hausdamen-Assistentin und was das Haus herrichten angeht, da hat sie den Dreh raus.

In zehn Minuten ein Bad tipptopp säubern, Bettenmachen in kunstvoller Ausführung innerhalb von Sekunden - alles sieht federleicht und völlig schwerelos aus. Selbst den großen Wagen mit den Arbeitsutensilien durch die Flure schieben, das scheint bei Sylwia Malik wie eine Art Freizeitdauerlauf. Ein Lächeln ist bei all' dieser Pflicht immer noch drin. "Housekeeping", lautet die erste Ansage, klopft sie an eine Zimmertüre um zu hören, ob sie eintreten und mit der Arbeit beginnen darf.

Doch hinter all der Leichtigkeit dieser Kür steckt viel Arbeit und Können, ebenso wie ein einzigartiger Werdegang. Sylwia Malik stammt aus Polen, war dort im Alter von 17 Jahren polnische Meisterin im Judo. Sie ließ sich zur hauptberuflichen Judotrainerin ausbilden. Die verheiratete Mutter eines Sohnes kam nach Deutschland, konnte ihren Beruf allerdings zunächst aus sprachlichen Gründen nicht ausüben. Also prüfte sie nach der Elternzeit diverse Anzeigen und meldete sich auf einen Aufruf hin im Hotel Eifelkern bei Hausdame Gabriele Berghoff-Witt. Das war 2014. Inzwischen darf Sylwia Malik gelegentlich als Vertretung von Gabriele Berghoff-Witt arbeiten. Dann muss nicht nur die Flur- und Zimmerkür abgeleistet werden in der Kernarbeitszeit zwischen 9 und 13 Uhr, dann wird koordiniert, Arbeitsabläufe besprochen, kontrolliert, Checklisten müssen geführt werden, ebenso Kolleginnen eingeteilt. "Ich lerne jeden Tag", sagt Sylwia Malik, und freut sich darüber. Den Beruf, dem sie nachgeht, möchte sie empfehlen: "Das, was ich hier lerne, kann ich beispielsweise auch gut im eigenen Haus anwenden. Man lernt effektiv zu arbeiten mit System und Rhythmus."

Zudem schätzt die sportliche Fachfrau die Zusammenarbeit mit Kollegen und Chefs und freut sich immer über ein freundliches "Hallo" und einen kleinen Wortwechsel mit den Gästen. "Hier herrscht ein super Klima", ist ihre Bilanz nach fünf Jahren Tätigkeit für das Hotel Eifelkern in Schleiden. Natürlich geschieht es auch immer mal, dass ein Gast etwas vergisst. Die Fundstücke werden exakt dokumentiert und an der Rezeption abgegeben und gelagert. Schmunzeln muss Sylwia Malik, als sie berichtet, dass sie bei männlichen Gästen auch schon mal Schminke nach deren Abreise im Zimmer findet wie etwa bräunenden Puder oder Wimperntusche. Auch derartige Artikel werden an der Rezeption hinterlegt.

Wer einmal in die Tätigkeit von Sylwia Malik hineinschnuppern und ein Praktikum machen möchte, der kann sich gerne im Veranstaltungshotel Eifelkern, Monschauer Straße 5 bis 9, 53937 Schleiden, melden unter 0 24 45/85 74.

 

Danke für die beeindruckende und freundliche Kooperation!

NEU: Reinigungsannahme in Gemünd

Gemünd/Simmerath. Jahrzehnte lang gab es in Gemünd in der Dreibornerstraße 4 eine Reinigungsannahme bei Lederwaren und Gardinen Windhausen. Gisela Windhausen managte als Geschäftsinhaberin gemeinsam mit ihrem Mann Heinz den Betrieb, den bereits die Vorfahren von Heinz Windhausen führten, sehr diszipliniert, zuverlässig und vorbildlich. Aus dem Lederwarengeschäft wurde vor gut drei Jahren das „Unikat“, siehe www.unikat-lifestyle.net .

Als Seniorchefin arbeitet Gisela Windhausen mit ihrem ganzen Wissen, ihrem Dekorationskönnen und ihrer Diplomatie in diesem Laden immer noch diverse Stunden in der Woche. Dafür sind ihr die anderen Mitarbeiterinnen sehr dankbar, ein unschätzbarer Wert.

Als Marco Offermann, Inhaber der gleichnamigen Simmerather Reinigung, ebenfalls ein etablierter und mit einem ausgezeichneten Ruf versehener Betrieb, die Kooperation suchte, kam schnell ein „Ja, das machen wir doch gerne.“

Heute wurde die Zusammenarbeit per Handschlag zwischen Gisela Windhausen (Foto re.) und Marco Offermann, Chef des Simmerather Unternehmens, besiegelt. Ab sofort können Kunden im Unikat, Dreibornerstraße 4, 53937 Gemünd, wieder ihre Kleidungsstücke und Wäsche abgeben und nach einigen Tagen gereinigt beziehungsweise gebügelt oder gemangelt wieder abholen.

Die Öffnungszeiten vom Unikat, Dreibornerstraße 4, 53937 Gemünd, sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Wir, das Team vom Unikat, freuen uns über die neue Aufgabe und wir freuen uns, in Gemünd einen weiteren Anlaufpunkt anbieten zu können.

Serie: Wer macht was im Eifelkern? Robér Bär ist Küchenchef im Seminar- und Veranstaltungshotel Eifelkern

Schleiden. Ein köstlicher Duft liegt in der Luft. Robér Bär ist in seinem Element. Der Küchenchef im Hotel Eifelkern in Schleiden brät gerade Rinderfilet cross an. Das werdende Gericht sieht extrem vielversprechend aus und duftet auch derart. Robér Bär ist 33 Jahre jung und seit 2012 im Seminar- und Veranstaltungshotel Eifelkern in der Küche unterwegs. Seit 2015 leitet er die Abteilung des renommierten Hauses. Drei ausgebildete Köche und sieben weitere Mitarbeiter zählen zu seinem Team.

 

Bär wurde in Wermelskirchen geboren, dort führten seine Eltern ein Restaurant. Später zog die Familie nach Dahlem um, dort betrieben die Eltern das Restaurant an der Dahlemer Binz. Nach der Schule absolvierte Robér Bär diverse Praktika, unter anderem bei Helmut Kirch in der Küche des Schleidener Krankenhauses. Der Schleidener Küchenspezialist Hermann Kettner im Schloss Schleiden wurde ebenso sein Ausbilder und Chef wie Köche im Parkrestaurant in Gemünd. Nach der Ausbildungszeit sammelte Robér Bär einige Erfahrungen in verschiedenen Restaurants. Er arbeitete unter anderem in Remscheid im Schützenhaus und schaute dem dortigen Küchenchef, einem Schüler von „Jahrhundertkoch“ Dieter Müller, über die Schulter.

 

Nach seiner Ausbildung zum Ausbilder bei Küchenchef Walter Schütz in Nideggen folgten weitere Stationen, dann schrieb der inzwischen verheiratete Familienvater von zwei Kindern seine Bewerbung an die Geschäftsleitung des Hotels Eifelkern in Schleiden und wurde angenommen. Was Robér Bär so schätzt an seiner jetzigen Stelle, die er heiß und innig liebt: "Die Arbeitszeiten im Hotel Eifelkern sind angenehmer als in der offenen Gastronomie und die Küche hier ist extrem vielfältig und immer frisch. Vom Buffet-Service bis zum Menü-Service, von der Hochzeit bis zur Weinprobe, Fleischgerichte, vegetarisch, Beilagen und Gemüse, alles ist möglich." Auch die Grillbuffets erwähnt der Küchenchef. Dann kommt eine Pfanne von 1,30 Meter zum Einsatz und die Gäste können frei nach "Bild your Burger" eben ihren eigenen Burger am Buffet zusammenstellen, mit frischem Patty (Fleisch) vom Grill und frischem Bun (Brötchen) aus dem Ofen. Bis zu 130 Personen können auf einen Rutsch verwöhnt werden, geht es ums Buffet.

 

Den Menü-Service, also das Essen am Tisch, das serviert wird, können 80 bis 100 Personen im Seminar- und Veranstaltungshotel Eifelkern auf einmal in Anspruch nehmen. Robér Bär: "Ich bin absolut zufrieden mit meinem Beruf. Ich darf sehr kreativ sein und bin im richtigen Haus. Den Beruf des Kochs kann ich nur empfehlen. Wer da einmal reinschnuppert und wen die Leidenschaft gepackt hat, der landet in meist tollen Teams und lernt viele nette Leute kennen. Zudem kommt die Kreativität nicht zu kurz." Im Schnitt produziert das Küchenteam im Seminar- und Veranstaltungshotel Eifelkern rund 300 Mahlzeiten pro Tag, vom Frühstück mit belegten Brötchen bis hin zum Drei-Gänge-Menü. Egal, welche Phase des Tages Robér Bär in der Küche gerade durchläuft, er ist stets mit Leidenschaft und Gefühl dabei: "In den ruhigen Phasen in der Küche wird es auch schon mal sehr lustig, da könnten wir eine Kamera mitlaufen lassen, dann hätten auch andere ihren Spaß."

 

In den hektischen Phasen dagegen wird es automatisch still und konzentriert. Doch auch daran, an dieser Abwechslung, findet der Küchenchef großen Gefallen. Während seiner Wanderjahre und auch heute füllt Robér Bär kleine Rezeptbüchlein mit Ideen, die ihn hinreißen, staunen lassen und beeindrucken. Robér Bär beschreibt: "Ich versuche, aus allem das Beste zu ziehen. Wenn ich irgendetwas koste und denke ,wow, ist das gut', dann schreibe ich das auf und versuche später, es meinen Gästen weiterzugeben." Zum Ausgleich geht Robér Bär in seiner Freizeit gerne mit seinem Schwager in der Eifel wandern. Meist spontan laufen die beiden in aller Frühe los und genießen die einmalige Landschaft. Im Winter zieht es den Küchenchef in seine Kellerwerkstatt, begleitet wird er dann von seinen beiden Söhnen. Gemeinsam wird das Trio dann kreativ und baut skurrile Gegenstände aus allem, was gerade zu finden ist. Wer Lust hat, einmal in die Küche des Seminar- und Veranstaltungshotel Eifelkern hineinzuschnuppern, der kann sich an der Rezeption melden oder anrufen. Das Küchenteam um Robér Bär freut sich sehr.

Die Rufnummer lautet: 0 24 45/85 74.


Die Adresse ist: Monschauer Straße 5 bis 9, 53937 Schleiden.
Im Netz: www.hotel-eifelkern.de

 

Danke für die wie immer perfekte und professionelle Zusammenarbeit!

Freiheit - ein Geschenk, an dem gearbeitet werden muss

Mesch/Hellenthal. 13 Veteranen, die vor 75 Jahren die niederländische Bevölkerung in Mesch, ein Ort so groß wie Hollerath, von den Nazis befreit hatten, fuhren heute exakt den Weg ab, den sie damals zurücklegten. Gänsehaut, Tränen, Freude - ein unsagbarer Moment der Erinnerung und des Dialogs. Freiheit und Frieden, in Mesch / Eijsden-Margraten (Niederlande) wird in diesen Tagen die Freiheit gefeiert und der Befreiung gedacht. Eben vor genau 75 Jahren, am 12. September 1944, wurden die Bewohner ausgerechnet in Mesch als erstem niederländischen Ort von den Alliierten befreit.

 

Doch ließen auch unzählige, meist junge Menschen ihr Leben, so sind 8301 amerikanische Soldaten auf dem einzigen amerikanischen Soldatenfriedhof in den Niederlanden, in Margraten, beigesetzt. Die Anlage ist ausgezeichnet gepflegt und einzigartig. In Mesch endeten am 12. September 1944 vier Jahre der Angst und der Unterdrückung; das grausame, bestialische und unmenschliche Nazi-Regime hatte ein Ende.

 

Im Nachbarland Niederlande wird die Geschichte gelebt. Mehrere Tausend Menschen nahmen am ersten Tag an den Feierlichkeiten teil, darunter 1700 Schüler aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland, und zwar aus Hellenthal. Allen voran besuchte Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg (Collage Foto rechts oben, rechts auf dem Bild) das Fest; begrüßt wurde er vom Bürgermeister der Gemeinde Eijsden-Margraten, Dieudonné Akkermans. Auch Bürgermeister Westerburg war tief beeindruckt. Ein ausführlicher Bericht zu dieser einmaligen Veranstaltung folgt in den nächsten Tagen.

In den kommenden Wochen werden unter dem Titel "Frieden, wir arbeiten dran" in Hellenthal verschiedene Veranstaltungen stattfinden, Gäste aus den Niederlanden und Belgien werden dazu erwartet. Immer wieder wird auf der Nachrichten- und Medienseite Gudrun Klinkhammer Stories darüber berichtet werden.

 

Mehr Infos zu den kommenden Hellenthaler Veranstaltungen gibt es im Netz unter:
www.hellenthal.de

 

Infos zum Gedenken in Mesch gibt es hier:
www.75jaarliberation.nl

 

Danke für diese freundliche Kooperation mit der Gemeinde Hellenthal und mit Gerdine Snijder, diese Zusammenarbeit erweitert den Horizont ungemein!

Viel Liebe und "Herz über Kopf" - Veranstaltungstipp zum Vormerken - 3. November - Hochzeitsmesse in der Hochzeitsmühle in Kall-Anstois

Kall-Anstois. Eine junge, frische Hochzeitsmesse mit vielen neuen Impulsen verspricht die Veranstaltung "Herz über Kopf" am Sonntag, 3. November, in Kall-Anstois in der geschichtsträchtigen Mastertmühle zu werden. Veranstalterin ist Jessica Winter in Zusammenarbeit mit der Betreiberin der Event- und Hochzeitsmühle, Ina Cleven. Von 11 bis 17 Uhr werden verschiedene Anbieter, die sich mit dem Thema Hochzeit befassen, ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren: Brautmode, Styling und Make up, Ringe und Schmuck, Fotografie, Dekoration, Floristik, DJ und Live-Gesang, Tanzschule und Flitterwochen, Catering, Torten und Süßes, Wein sowie eine freie Traurednerin werden vor Ort sein und auf die Besucher eingehen. Eine Brautmodenschau gibt es um 13 und 15 Uhr, zum Verweilen und Genießen gibt es weiter eine Café-Lounge und Fingerfood.

 

Doch auch für Gäste, die eventuell derzeit gar nicht vorhaben, zu heiraten, ist Mastertmühle immer einen Besuch wert. Zum ersten Mal wurde das Gebäude 1832 urkundlich erwähnt. Damals wurde in der Region intensiv Erz gewonnen, Reste von Brennöfen befinden sich noch im Kellergewölbe. Auf alten Mauerresten wurde das heutige Gebäude aus Stampfbeton errichtet. Ab 1910 wurde die Mastertmühle als Lohmühle betrieben, das Gerben von Leder war Tagesgeschäft. Große Mühlsteine zerkleinerten die Eichenrinde, die "Lohe", die aus den umliegenden Wäldern stammte. Mit der so gewonnenen Gerbsäure wurde das Leder bearbeitet. Mit dem Wasser der Urft wurden die Mühlsteine angetrieben, eine alte, noch vorhandene Turbine ist ein Zeugnis dieser Zeit.

 

Nach langem Dornröschenschlaf küsste Ina Cleven die Mühle mit sehr viel Einsatz wieder wach. Inzwischen ist Mastertmühle Außenstelle des Kaller Standesamtes. Über der alten Turbine steht heute der Hochzeitstisch. Nach dem "Ja-Wort" stehen die Türen offen für ein rauschendes Fest bei Kaminfeuer und Kerzenschein in einer Loft ähnlichen Location mit großem Außen- und Innenbereich. Ina Cleven: "Sehr beliebt ist inzwischen die Candle-Light-Trauung, dann ist der ganze Raum in warmes Kerzenlicht getaucht. Auf drei Ebenen können zwischen 40 und 80 Personen und auch mehr gemütlich feiern. Die Mastertmühle bildet daher auch den besten Platz für eine Hochzeitsmesse. Die Veranstalter der Hochzeitsmesse "Herz über Kopf" freuen sich am Sonntag, 3. November, von 11 bis 17 Uhr in Mastertmühle in Mastert 2 in 53925 Kall-Anstois über viele Gäste. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es auch bei: Ina Cleven, Mastertmühle, 53925 Kall-Anstois, Handy 0171-373 50 63 und im Netz. www.mastertmuehle.com

 

Danke für die unkomplizierte, freundliche und flotte Kooperation!

Wertanlage: Pflege-Immobilie - Albert Weimbs berichtet

Nideggen-Embken. "Die Menschen haben inzwischen verstanden, dass sie bezüglich ihrer Altersvorsorge etwas unternehmen müssen", sagt Albert Weimbs, Immobilienmakler aus Embken. Doch stellt sich bei diesem Thema schnell die Frage: "Was genau ist zu tun, damit Altersvorsorge nicht zum K(r)ampf wird?" Seit einigen Jahren vertreibt Albert Weimbs "Pflege-Immobilien", für ihn eine seriöse, sichere Art, Geld gut anzulegen und eventuell später einmal selber gut versorgt zu sein. Statt Geld auf die Bank zu tragen, wo es derzeit keine Zinsen gibt, oder ein Objekt zu kaufen, in dem der Leerstand droht oder sich Mietnomaden breit machen könnten, bietet die Anlageart "Pflege-Immobilie" viele Vorteile und das Eigentum ist grundbuchlich abgesichert.

 

Da es sich hierbei um Sozialimmobilien handelt, die staatlich refinanziert werden, fließt die Miete immer, auch bei Leerstand. Weiter erzielen die Objekte mit circa vier bis fünf Prozent eine überdurchschnittliche Mietrendite. Die Verträge mit den Betreibern laufen mindestens 20 Jahre, oft mit Verlängerungsoptionen für fünf oder zehn Jahre. Die Objekte werden professionell verwaltet, so dass sich die Handhabe sehr einfach darstellt. Alles wird in notariellen Verträgen abgesichert. Immer neue Pflegeheime mit in der Regel 80 Pflegeplätzen werden gebaut, etwa aktuell in Düren-Gürzenich und in Düren-Merzenich sowie zwei Einrichtungen im Kreis Euskirchen. Doch auch bundesweit ist es möglich, eine derartige Wertanlage vorzunehmen. Ein Pflegeplatz bedeutet ein Pflegeappartment von rund 25 Quadratmeter Fläche, etwa verdoppelt durch die gemeinsam genutzten Flächen. Der Kaufpreis startet bei rund 120 000 Euro, es gibt günstige Finanzierungsmodelle und KfW-Darlehen bereits unter ein Prozent Zinsen. Dem Betreiber obliegt der ordnungsgemäße Zustand der Pflege-Immobilie. Albert Weimbs: "Der Immobilieninhaber besitzt ein Vorbelegungsrecht beim Betreiber generell, wenn er selber einmal der Pflege bedarf." Weitere Infos zu dieser Form der Geldanlage gibt es kostenfrei und unverbindlich bei Albert Weimbs unter 0 24 25/13 34, 0 17 5/5 68 82 10 oder im Netz: www.div-immobilien.de/makler/abaco-voreifel/

 

Danke für die informative, flexible und nette Kooperation!

Unterstützung im Internet - MaWoKa.de ist bereit

Kall. Ines hat sich gerade einen Kaffee gemacht, es ist sechs Uhr in der Früh. Die junge Frau betreibt seit einiger Zeit ein Blumengeschäft im Kernort einer überschaubaren Eifelkommune. Um 9 Uhr macht sie die Ladentüre auf, bis dahin möchte sie forschen im World Wide Web, wie sie ihr kleines Unternehmen nach vorne bringen und mehr publik machen kann, zeitgemäß, online und digital. Da sie sehr fleißig ist, läuft der Laden schon beachtlich, zumindest an den Tagen, die auf das Wochenende zugehen. In der ersten Wochenhälfte könnte mehr los sein, vor allem daran möchte sie arbeiten. Auch wünscht sie sich mehr Publikum aus den umliegenden Höhenorten. Ines schmeißt zeitgleich Rechner und Smartphone an und nimmt einen ersten Schluck Kaffee.

Es ist 6.10 Uhr. Sie öffnet facebook auf beiden Geräten, denn sie verspricht sich davon eine Menge. Eine Seite für ihren kleinen Laden hat sie bereits erstellt, farbenfrohe Bilder von ihren wunderschönen Blumensträußen sind mit einem guten Smartphone kein Hexenwerk mehr und schwuppdiwupp auch online. Doch die Reichweite der Beiträge ist kümmerlich. Gerne würde sie Werbung hin und wieder schalten, hier beginnt jedoch die erste Hürde. Wie funktioniert das genau, sinnvoll und richtig? Geld investieren, ja, aber mit Herz, Verstand und klarem Ziel! Wie lautet das Ziel, wie die Etappenziele? Ines nippt wieder am inzwischen kalten Kaffee, sie zappt so herum, kommt von einer auf die andere Seite, liest mal hier und bleibt mal dort mit den Augen hängen.

Es ist inzwischen 7.14 Uhr. Der Hund will raus, ein Lieferant hat sich heute für 8.30 Uhr angesagt, die Zeit ist knapp. Ohne Ergebnis macht Ines gegen 7.53 Uhr die Geräte wieder aus. "Vielleicht gelingt mir ja morgen, was ich heute nicht geschafft habe, das Angebot ist einfach unendlich und verwirrend", denkt sie leicht gefrustet. Jemand, der Ines unkompliziert und flott weiterhelfen könnte, das ist Markus Wollenweber aus Kall. Sein Wissen rund um das Netz und Social Media ist buchbar. So ist eine Stunde per Telefon mit dem Social Media Manager von der Firma MaWoKa genauso buchbar wie eine Stunde vor Ort, alles kann individuell abgesprochen und terminiert werden.

Über eine Bekannte hatte Ines von MaWoKa.de erfahren, sie informierte sich auf der entsprechenden Internetseite und buchte bei Markus Wollenweber eine Stunde vor Ort. Gemeinsam mit ihr geht Markus Wollenweber zunächst wichtige und juristisch abmahnbare Lücken auf der Seite ihres kleinen Floristenbetriebs durch. Datenschutz, Impressum, alles eine Frage der Einstellung in doppeltem Sinne. Aber eben angreifbar, wird es nicht kenntlich gemacht in korrekter Form. Doch Markus Wollenweber kennt sich nicht nur mit den Formalia aus, er gehört einem Netzwerk von Fachleuten an, die ihr Wissen für überschaubares Geld verkaufen. Denn noch nicht jede Generation hatte "Social Media" auf dem Stundenplan in der Schule stehen, möchte sich aber gerne auf diesem Gebiet möglichst zügig fortbilden. Ines hat Dank der Unterstützung von Markus Wollenweber inzwischen ohne großen weiteren Zeitverlust ihr Ziel erreicht. Die Reichweite ihrer Seite bei facebook ist deutlich erhöht, die Formalia sind auf dem aktuellen Stand. Angst vor einer Abmahnung hat sie nicht mehr. Auch nahm sie das Angebot an, eine App für ihr Unternehmen erstellen zu lassen.

Markus Wollenweber: "Die klassische Webseite wird zunehmen durch eine App ersetzt. Eine App bietet viele Vorteile, ist viel flexibler, handlicher und noch näher am Kunden dran als eine Internetseite." So können über eine App etwa Push-Nachrichten an den Kunden verschickt werden, die zum Beispiel aktuelle Angebote enthalten; Buchungen, Bestellungen und Zahlungen sind direkt möglich, ebenso der Telefonanruf mit einem einzigen Fingertipp. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Möglichkeit der Kundenkommunikation, wie Markus Wollenweber auf seiner Internetseite www.mawoka.de präsentiert. Auf dieser Seite werden auch die Kursangebote aufgelistet sowie die Dozenten.

 

Danke an Markus Wollenweber für die wie immer unkomplizierte und kreative Kooperation!

Sonja und Simon mit Vorfreude auf den großen Ball - Kirmes in Embken

Embken. Die Aufrechterhaltung von Traditionen ist nicht nur Sache der älteren Generation. Das beweisen etwa Sonja Pütz und Simon Weimbs aus Embken. Die 25-jährige Psychologiestudentin und der 24-jährige Industriemechaniker laden als Hahnenkönigspaar am Samstag, 24. August, ab 20 Uhr nach Embken ins Festzelt am alten Bahnhof ein, übernehmen Verantwortung und schmeißen eine Party für viele Freunde und Bekannte, darunter die Mitglieder von sechs Vereinen, in denen Simon Weimbs aktiv ist. Natürlich sind auch Gäste, die Freunde werden möchten, herzlich willkommen, die Veranstaltung ist öffentlich. Veranstalter ist das Dorfkartell des Ortes. Dass ausgerechnet dieses junge Paar das Fest ausrichten darf, war ihnen vor einem Jahr noch nicht bewusst. Zwar hegte Simon Weimbs immer schon mal den Wunsch, diese Ehre tragen zu dürfen. Seine Eltern Albert und Doris Weimbs hatten es ihm 1982 vorgelebt. Doch dass es ausgerechnet Kirmes 2018 für Simon und Sonja wahr werden sollte, war nicht abzusehen. Denn bereits mit seinem ersten Schlag, dem vierten im Wettbewerb überhaupt, schlug Simon Weimbs mit verbundenen Augen dem Stoffhahn den Kopf ab und sicherte sich damit die Hahnenkönigswürde. Baffes Erstaunen war zunächst die Reaktion der Beiden, dann keimte Freude auf.

Zur Kirmes gehört in vielen Orten der Eifel traditionsgemäß das "Hahneköppen". Dabei handelt es sich um einen Jahrhunderte alten Brauch, dessen Herkunft nicht ganz geklärt ist. Während in der einen Überlieferung der Hahn als böser Erntegeist symbolisch geschlachtet wird, gilt der gallische Hahn als Symbol für Frankreich. Durch das Hahneköppen sollen die Deutschen einst deutlich gemacht haben, dass sie sich den napoleonischen Truppen nicht unterwerfen. Wie dem auch sei, heute dient das Fest der Geselligkeit und dem Zusammenhalt. Wurde früher auf einen echten Hahn geschlagen, wird heute entweder ein bereits geschlachtetes Tier eingesetzt oder - wie in Embken - ein Stoffhahn. Sonja Pütz war perplex, als ihr Freund den Hahn geschlagen hatte. Nun freut sie sich: "Zum einen halten wir damit gerne die Dorftradition hoch, doch gebe ich auch zu, dass ich mich freue, einmal wie eine Prinzessin gekleidet ein Fest erleben zu dürfen." Simon Weimbs berichtet: "In so vielen Vereinen bin ich unterwegs, übernehme dort viel Organisationsarbeit, da freue ich mich nun um so mehr, mal ein derartiges Fest für Embken organisieren zu dürfen." Vater Albert Weimbs erinnert sich: "Die Kirmes in Embken hat Geschichte. Bis 1969 fand die Ballveranstaltung immer an der Gaststätte an der Liebergstraße statt, der Rummel war auf dem Dorfplatz zu finden." Drei Jahre lang gab es, bis 1972, keine Kirmes. Dann fasste sich der Kegelclub "Embte-Wönk" ein Herz und richtete das Fest in einem Zelt an er Grundschule aus. Inzwischen ist die Kirmes eben am alten Bahnhof in Embken zu finden.

Am Samstagabend, 24. August, wird sich das amtierende Hahnenkönigspaar um 18.30 Uhr in der Liebergstraße am "Saustall" treffen und gemeinsam mit Gefolge zum Festzelt schreiten. Und dann darf getanzt und gefeiert werden, die ganze Nacht lang. Die Musik liefert die ausgezeichnete Dürener Coverband "Indigo". Das ganze Programm für das Kirmeswochenende in Embken sieht so aus: Freitagabend, 23. August, startet ab 20 Uhr im Festzelt am alten Bahnhof die Mallorca-Party. Der Eintritt ist frei, neben heißen Rhythmen warten kalte Cocktails an der Bar auf Genießer. Am Samstagabend ist ab 20 Uhr Hahnenkönigsball im Festzelt, musikalisch begleitet das Geschehen eben die Band "Indigo". Der Eintritt ist auch hier frei. Der Sonntag, 25. August, startet um 9.30 Uhr mit einer Heiligen Messe in St. Agatha, Embken; danach findet eine Kranzniederlegung statt und ein Umzug zum Zelt. Ab 11 Uhr öffnet ein Trecker-Treff mit Biergarten seine Pforten, ab 14.30 Uhr starten Kinderbelustigung und Caféteria. Ab 16.30 Uhr wird der neue Hahnenkönig oder die neue Hahnenkönigin ausgeschlagen. Zudem gibt es einen Dämmerschoppen und eine Tombola.

Danke für die jugendlich-ehrliche Kooperation! Es war mir eine Ehre.

Das Hotel Eifelkern in Schleiden - für alle offen - perfekt für Veranstaltungen, Events- und Seminare

Schleiden. Ein Korb mit Äpfeln empfängt die Gäste im Hotel Eifelkern in Schleiden, genau das Richtige nach einer längeren Anreise. Und genau so frisch, knackig und appetitlich, wie der Korb mit frischen Äpfeln täglich immer wieder aufs Neue wirkt, wirkt das ganze Hotel. Hotels mit einer hohen Bettenkapazität sind in der Eifel sehr rar. Das Hotel Eifelkern in Schleiden gehört zu den größten Häusern zwischen Trier und Kornelimünster, zwischen Bonn, Köln, Düren und Eupen. Es hält 81 Einzelzimmer vor und 28 Doppelzimmer, das bedeutet, 137 Personen können die Nacht bequem und komfortabel am Fuße des Nationalparks Eifel schlafen. 95 Parkplätze stehen bereit ebenso wie drei Veranstaltungsrestaurants,

15 Tagungsräume, die bis zu 150 Personen fassen, ein großer Außenbereich mit Outdoor-Möglichkeiten, Sauna und Fitnessraum. Hinzu gesellt sich ein buchbares Massage- und Kosmetikangebot. 50 Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Vor 27 Jahren hoben Susanne und Klaus Müller das „Baby“ Hotel Eifelkern aus der Taufe. Das Haus in der heutigen Form ging aus einem Schulungszentrum der weltweit agierenden Firma KPMG hervor. Ein Hotel stand an dieser Stelle schon unzählige Jahre. So besuchte beispielsweise am 18. Oktober 1911 Kaiser Willhelm II die kleine Schlossstadt Schleiden. Der Kaiser weilte im damaligen Hotel Kölner Hof, dem späteren Hotel Kern, heute Hotel Eifelkern. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Albert Kern von Ludwig Britz den Kölner Hof, renovierte ihn und machte ihn unter dem Namen Hotel Kern beziehungsweise Kurhotel Eifelkern weit über die Eifelgrenzen hinaus bekannt. In den 1920er und 1930er Jahren
erfreute sich der Eifelkern hoher Popularität. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Hans Körner das Hotel, fortan lautete sein Name „Hotel Eifelkern“. Nach einer provisorischen Reparatur der zerbombten Fassade wurde als erstes der „Ratskeller“ im Untergeschoss des Hauses wieder in Betrieb genommen. 1972 entstand das Fortbildungszentrum „Fachzentrum Eifelkern". Das altrenommierte und unter Denkmalschutz stehende Hotel mit Pferdestallungen, das damals von
der Familie Körner geführt wurde, wechselte den Besitzer. Aus dem Schulungszentrum wurde ein Tagungshotel. Inzwischen steht das Haus allen Interessenten zur Verfügung, nicht nur großen Gruppen. Aus „Tagungshotel Eifelkern“ wurde daher jetzt auch „Hotel Eifelkern“, was die Offenheit für jeden Gast unterstreicht. Betreiber des Hauses sind heute Susanne und Klaus Müller, Hoteldirektorin ist Jessica Mösch.

Klaus Müller berichtet: „Universitäten der umliegenden Städte, die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich nutzen gerne unser Haus zu Tagungszwecken.“ Doch ist die Eifel im Wandel, Touristen entdecken das nahe gelegene Erholungsgebiet wieder für sich, statt in den nächsten Flieger zu steigen. Zudem gibt es immer mehr Anfragen, was Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Firmenveranstaltungen, Betriebsfeiern, Klassen-, Freundes- und Familientreffen angeht. Den Anfragen kommen die Mitarbeiter des Hotels gerne entgegen, da sich die Lokalität bestens für derartige Veranstaltungen eignet. Ein Barbecue-Abend für eine Gruppe von Motorradfahrern im Außenbereich an einem lauen Sommerabend, in gemütlicher Runde feiern im legendären Ratskeller oder auch gediegen Essen in einem der drei Veranstaltungsrestaurants - im Hotel Eifelkern im Herzen von Schleiden ist das alles kein Problem. Klaus Müller: „Was unser großes Plus ist, das ist der Zusammenhalt und die familiäre Atmosphäre unserer Mitarbeiter. Manche sind seit 1992 dabei, etwa Hausdame Gabriele Berghof-Witt. Die Restaurantleitung liegt in den bewährten Händen von Nadja Härter, Küchenchef ist Robér Bär. Als Haustechniker hat Dennis Schwendtner ein waches Auge auf die Vorgänge im Haus. Bistrochefin ist Susanne Hoda. Als Direktionsassistentin hält Olga Kreizer die Fäden in der Hand.

 

Weitere Infos zum hervorragenden Haus gibt es persönlich, per Telefon/Fax oder im Internet:

Adresse:

Hotel Eifelkern

Monschauer Strasse 5 bis 9
53937 Schleiden

Telefon: +49 (0) 2445 / 8 57 – 4
Telefax: +49 (0) 2445 / 8 57 – 555

E-Mail: reservierung@hotel-eifelkern.de
Internet: www.hotel-eifelkern.de

 

HINWEIS: In lockerer Folge werden zur Mitte eines Monats hin demnächst Mitarbeiter des Hotels Eifelkern auf der Nachrichten- und Medienseite "Gudrun Klinkhammer Stories" bei facebook und der Internetseite www.gkli.de vorgestellt. Der Küchenchef erzählt seinen Werdegang, er erzählt aus seinem Alltag und lässt sich in die Töpfe gucken, das Zimmermädchen berichtet, die Hausdame packt aus, der Haustechniker packt an - wir, das Team von Gudrun Klinkhammer Stories - sind gespannt auf die Geschichten hinter den Kulissen und freuen uns über die wie immer perfekte und erfrischende Zusammenarbeit mit dem Team vom Hotel Eifelkern.

Wo Freundlichkeit und Beschaulichkeit regieren...

Hellenthal-Ramscheiderhöhe. Fern ab von Stress und Hektik liegt der Heidehof in Hellenthal an der Ramscheiderhöhe. Seit mehr als zehn Jahren wird das Ferienparadies Heidehof von Gerdine und Roland Snijder liebevoll geführt. Die Liebe zur Eifel und die Überzeugung zu diesem einmalig schönen Landstrich trieb das Paar auf die Eifelhöhe. Mehrere Ferienwohnungen und Appartements stehen für Gäste auf dem Heidehof zur Verfügung, ebenso wie ein großer Gruppenraum und diverse Gartenbereiche, mit und ohne Überdachung. Einzelpersonen sind ebenso gut aufgehoben wie Gruppen, der Garten am Heidehof ist 5000 Quadratmeter groß, das gesamte Grundstück mit Wiesen 1,8 Hektar.

Erwachsene Gäste können die im englischen Stil angelegten Blumenbeete genießen, während sich die Kinder auf dem hauseigenen Spielplatz vergnügen oder sich in einem Kinderbauernhhof die Zeit vertreiben.

Der Heidehof grenzt direkt an den belgischen Staatsforst, der zum Wandern, Mountainbike fahren und zum Reiten einlädt. Herrliche Natur, wohin das Auge schaut.

Besonders nennenswert sind die Narzissenwiesen im oberen Oleftal am Hollerather Knie, nur wenige Kilometer entfernt vom Heidehof. Blühen diese im Frühling, zieht dieses einmalige Schauspiel die Naturliebhaber intensiv an. Wintersport gibt es am fast 700 Meter über Normalnull hoch gelegenen Weißen Stein, zwei Kilometer vom Heidehof entfernt.
Im Umkreis von einer Auto-Stunde befinden sich die Dom-Städte Aachen, Köln und Trier, das Phantasialand, das Ahr- und das Rheintal sowie der Nürburging sind nicht weit, ebenso wie Spa-Franchorchamps, Malmedy (Belgien), Maastricht (Niederlande) und Luxemburg.

Ronald und Gerdine Snijder freuen sich über Gäste. Hier gibt es weitere Infos:
Ferienparadies Heidehof
Ramscheiderhöhe 3-5
53940 HELLENTHAL
Deutschland
Tel.: 02448 - 95010
E-mail: Heidehof-snijder@t-online.de
www.heidehof-eifel.com

 

Danke für die herzliche Kooperation!

Restaurant „Camping Schänke Hellenthal“ - frisch kochen und freundlich servieren

Hellenthal. "Wir sind ein Restaurant, allerdings zufällig gelegen auf einem Campingplatz", sagt Isabella Lebeau, die gemeinsam mit ihrer Frau Tanja Lebeau und den beiden Töchtern seit drei Jahren die Schänke in Hellenthal betreibt. Tatsächlich liegt das Restaurant mit ausgezeichneter Küche gleich neben der Rezeption des Campingplatzes Hellenthal und ist damit von der B 265 aus bestens mit dem Auto zu erreichen. Zwischen Kernort Hellenthal und der Schänke liegen, immer am Platißbach entlang, circa zehn bis 15 Minuten Fußweg beziehungsweise mit dem Fahrrad geht der Weg entsprechend schneller. Isabella und Tanja Lebeau verschlug es vor einigen Jahren mehr aus Versehen und auch zunächst nur für eine Übergangszeit nach Hellenthal. Isabella hatte einen schlimmen Motorradunfall überstanden, der sie allerdings zunächst in den Rollstuhl zwang. In Hellenthal kamen die beiden Frauen, beide aus dem Hotelfach, wieder zur Ruhe. Tanja Lebeau hatte bereits Erfahrung als Köchin in namhaften Häusern gesammelt, kochte zeitweise in der Champions-League ihrer Zunft.

So dauerte es nicht lange, da keimte die Kreativität der beiden Fachfrauen aus den Niederlanden in der Ruhe der Eifel wieder auf. Inzwischen ist die Schänke in Hellenthal, der auch ein Imbiss, ein Kneipenbereich und eine Outdoorküche angegliedert sind, nicht nur bei den Campingplatzbesuchern beliebt. Vor allem auch Gäste aus der Region steuern das Restaurant, das eben zufällig auf einem Campingplatz liegt und für alle offen ist, zunehmend an, um stets frische Produkte zu genießen. Tanja Lebeau: "Wir machen alles selber, es gibt keine Soßen aus Dosen oder Essen aus Packungen." Die Küche in der Schänke zeigt italienische, französische, deutsche und niederländische Einflüsse. Pasta mit frischem Pesto und Lachs, Steaks mit frischen Salaten der Saison, frische Reibekuchen, Tapas, Vegetarisch, Veganistisch und eine kleine Kinderkarte mit Poffertjes - alles ist möglich und alles schmeckt nach der Liebe zu den Nahrungsmitteln und der Wertschätzung den Besucher gegenüber. Cocktails gibt es im Restaurant ebenso wie Bier vom Fass. Im Imbiss werden deutsche und niederländische Snacks zubereitet wie Currywurst mit Pommes, Bamischeiben und Kipcorn. Größere Gesellschaften von bis zu 180 Personen sind möglich ebenso wie Catering. Im Außenbereich zählt das Restaurant 60 Plätze, im Innenbereich 48. Der Imbiss hält weitere 30 Plätze vor.

Isabella Lebeau: "Von Anfang an war es unser Ziel, die Schänke in der Gemeinde zu etablieren und integrieren. Wir machen das hier aus Leidenschaft für frische Produkte und für die Menschen. Gutes Essen, gute Bedienung und Wohlgefühl stehen oben an." Im Herbst 2018 wurde das Restaurant renoviert. Dunkle Farben mussten weichen, helle, freundliche Farben und Wohnaccessoires hielten Einzug. Noch bis Ende August haben Imbiss und das barrierefrei erreichbare Restaurant täglich geöffnet. Während der Imbiss auch tagsüber besetzt ist, öffnet das Restaurant montags bis donnerstags von 17 bis 22 Uhr die Küche und freitags und samstags bereits ab 12 Uhr. Sonntags beginnt die Küche ebenfalls um 12 Uhr, Frühschoppen gibt es allerdings bereits ab 10 Uhr. Zur Vor- und Nachsaison ändern sich die Öffnungszeiten, sind dann auf donnerstags und freitags ab 17 Uhr und samstags und sonntags ab 10 Uhr Frühschoppen, ab 12 Uhr Küche.

Am Samstag, 20. Juli, lädt das Camping-Schänke-Hellenthal-Team (CSH-Team) ab 14 Uhr alle Freunde der guten Küche zum großen Sommerfest für alle Altersstufen am Platißbach ein. Wer will, kann vorbei schauen und genießen, egal, ob Campingplatzbesucher, Bürger der Region oder Gäste aus ferneren Gefilden. Es stehen ein Zelt und ein DJ bereit, es werden Forellen geräuchert und Reibekuchen frisch zubereitet ebenso wie Spießbraten und Poffertjes. Zudem gibt es an einem Bierwagen Bier vom Fass. Am Donnerstag, 25. Juli, findet in und an der Camping-Schänke-Hellenthal ein Grillabend ab 17 Uhr statt. Ebenfalls sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es stets auf der facebook-Seite der Camping-Schänke - Schänke Hellenthal.

 

Danke für die perfekte Kooperation!

Das Modehaus Knie - eine Institution, die erfolgreich mit der Mode geht

Kall. Tradition und Innovation, Freundlichkeit und Kompetenz, mit diesen Attributen ausgestattet schafft es das Modehaus Knie in Kall seit gut 130 Jahren, dem Zahn der Zeit zu trotzen, sich immer wieder neu zu erfinden und in immer wieder zeitgemäßem Gewand aufzutreten und die Kunden zu begeistern. Nur zwei Gehminuten vom Nationalparkbahnhof Kall entfernt und damit mitten im Zentrum des geschäftigen Ortes Kall führen Silke und Manfred Knie eine Institution, die von sämtlichen Generationen gerne angesteuert wird. "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit", könnte das flotte Motto der Firma sein. Matthias Knie war es, der am 1. Oktober 1888 eine Textil-Manufaktur in Kall-Urft gründete. 1911 erfolgte die Eröffnung eines Verkaufsgeschäfts. Hermann Knie folgte in die Fußstapfen seines Vaters und vergrößerte die Firma. Eine Schneiderei wurde dem Geschäft angegliedert.

Bis zu 30 Schneidergesellen und Näherinnen waren in Schichtarbeit damit beschäftigt, Maßanfertigungen, aber auch Kostüme, Röcke, Hosen, Anzüge und Arbeitskleidung in vielfacher Ausfertigung herzustellen. Mit Hermann Josef Knie, einem gelernten Schneider, trat die dritte Generation als Teilhaber in das Familienunternehmen ein. 1952 wurde das Modehaus Knie in Kall an der Hindenburgstraße 5 eröffnet. Die Textil-Manufaktur wurde stattdessen langsam eingestellt, doch eine Änderungsschneiderei blieb im Haus bis heute erhalten. 1963 machte sich Hermann Josef Knie selbstständig und führte gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde Knie das Textilgeschäft an der Hindenburgstraße 5 weiter. Weithin bekannt war der Kaufmann allerdings auch, weil er auf Krammärkten in der Eifel jahrzehntelang Berufsbekleidung und Hüte anbot. 1986 stieg Manfred Knie nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit in den Familienbetrieb ein. Mitte der 1990er Jahre übernahm Manfred Knie die Firma und plante gemeinsam mit seiner Ehefrau Silke Knie einen Umbau des etablierten Unternehmens.

Am 28. Oktober 1999 wurde der Umbau fertig gestellt, die Verkaufsfläche verdoppelte sich auf 400 Quadratmeter. Nicht nur über die Hindenburgstraße, sondern auch völlig barrierefrei gelangen die Kunden über eine Tiefgarage und einen Aufzug in die Verkaufsräume. Inzwischen ist auch Sohn Luis in die Fußstapfen seiner Vorfahren getreten. Er absolvierte die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, sammelt während des Studium zum Bekleidungsfachwirt Berufserfahrung bei internationalen Modefirmen und ist jetzt in großen Städten als Custom Manager unterwegs. Manfred und Silke Knie freuen sich: "Zu gegebener Zeit wird Luis wohl die Familien-Nachfolge antreten."

Tochter Romina dagegen absolviert derzeit ein Studium auf Lehramt für Sport und Englisch in Köln. Ganz wichtig sind den Unternehmern, die aus Kall nicht mehr weg zu denken sind, Freundlichkeit und Kompetenz. Die Mitarbeiterinnen gehen auf die Kunden und Kundinnen ein, Kleidung aktueller Labels füllen das Modehaus. Eine Sitzecke mit Kaffeebar sorgt für das gemütliche Flair. Immer wieder neue, attraktive Aktionen machen das Modehaus Knie zu einem stets attraktiven Anlaufpunkt. Weitere Infos gibt es im Netz: www.kniemode.de

 

Danke an Silke und Manfred Knie und die ganze Belegschaft für die immer wieder moderne, modische und freundschaftliche Kooperation!

Rurdorf wird zum Bauernmarkt - Kirche auf der "Roten Liste"

Linnich-Rurdorf. Was die Menschen in einem Dorf alles auf die Beine stellen können, das zeigt sich am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juni, in Linnich-Rurdorf. Zum ersten Mal wird in diesem 700-Seelendorf ein großer Bauernmarkt veranstaltet mit 150 Händlern aus dem In- und Ausland. Ganz Rurdorf wird zu einem bunten Marktplatz mit vielseitigem Angebot. ----- Der Grund: Die Rurdorfer Kirche "St. Pankratius" steht auf der "Roten Liste". Dieses Schicksal widerfährt immer mehr Kirchen in der Region. Das Bistum Aachen hat damit festgelegt, dass St. Pankratius keine Bezuschussung mehr für große Sanierungsarbeiten erhält. Vor wenigen Wochen wurde das Kirchendach zu zwei Dritteln saniert. Damit floss der letzte Zuschuss der Diözese in die Instandhaltung des Gotteshauses. Doch stehen weitere Sanierungen in naher Zukunft an, so die Restaurierung eines großen Ölgemäldes und die Sanierung der Kirchenfenster. Auch für diese Maßnahmen werden noch beträchtliche Summen benötigt. Der Bauernmarkt soll der Kirchengemeinde helfen, die notwendigen Maßnahmen bald in Auftrag geben zu können und die Kirche zu erhalten und damit buchstäblich im Dorf zu lassen. Denn ein Dorf ohne Kirche ist wie ein Dorf ohne Gesicht. Dank der intakten Dorfgemeinschaft, dem Zusammenhalt der Rurdorfer und der Liebe zur Dorfkirche öffnen fast 20 Höfe, ehemalige Bauernhöfe und Wiesen Tür und Tor und bieten 150 Händlern, die aus der Region, aus Spanien, den Niederlanden und Belgien kommen, Platz, ihre Waren anzubieten. Es werden zu finden sein: Gewürze, Blumen, Holz, Glas, Schmuck, Deko für Haus und Garten, Nudeln, Keramik, Mode, regionale Spezialitäten, Wurst, Käse und Wild. Der Erlös aus dem Standgeld, aus dem Verkauf von Kuchen, Gegrilltem, einer Tombola und einem Weinstand fließen ausschließlich der Kirche zu, damit die weiteren Sanierungen vorgenommen werden können.

Das Veranstaltungslogo, das die Künstlerin Bina Placzek-Theisen gestaltet hat, wird den Weg zu den einzelnen Händlern weisen. Eintritt wird in den Straßen von Rurdorf keiner erhoben. Die Öffnungszeiten des Bauernmarktes sind am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juni, jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Wer einfach so eine Spende für die Dorfkirche abgeben möchte, kann einen Betrag auf folgendes Spendenkonto überweisen: Sparkasse Düren, Katholische Kirchgemeinde Rurdorf, IBAN DE20 395 501 10 1200 32 61 53 .

 

Danke für die problemlose und blitzschnelle Kooperation!

"Einssein" am Beach von Eschauel - Körper, Geist, Seele und Strand mit Jessica Wirtz

Embken/Eschauel. "Es geht nicht nur um Sicherheit und Geld verdienen, konzentrier Dich immer auch darauf, was Dein Herz Dir sagt", gab Jessica Wirtz Mutter ihrer Tochter noch zu Lebzeiten mit auf den Weg. Mutter und Tochter arbeiteten und arbeiten in derselben Branche, im Versicherungsgeschäft, und wussten, wovon sie sprachen: Von hohem Druck und dem Anspruch, möglichst perfekte Arbeit abzuliefern, immer und immer wieder. Jessica Wirtz lernte Yoga unter dem sportlichen Aspekt bereits mit dem 20. Lebensjahr in einem Fitnessstudio kennen. Mit zunehmendem Alter und mit zunehmender Berufserfahrung interessierte sich die jetzt 33-Jährige, die seit sieben Jahren mit ihrem Mann und ihrem Hund in Embken lebt, allerdings auch für die Yoga-Philosophie. Jessica Wirtz: "Yoga, das ist nicht nur körperliche Bewegung, sondern gleichzeitig Meditation, Atembewusstsein und Stressmanagement. Mir hat es geholfen, einen Burn Out zu verhindern. ----- Dank Yoga kann ich inzwischen die imaginäre Stoppschildkelle rausholen, durchatmen, Zeit und Raum für mich anhalten und erst einmal wieder bei mir, in meinem Zuhause, ankommen." Jessica Wirtz ließ sich in Eschweiler bei "Yoga Coaches" zur Yoga-Lehrerin ausbilden. Während des praktischen Ausbildungsteils bemerkte sie: "Das Unterrichten machte mir großen Spaß." In Embken hat sie einen schönen Yoga-Raum eingerichtet. Doch einer ihrer Lieblingsplätze, an dem sie inzwischen Yoga-Einheiten anbietet, ist der Strand in Nideggen-Eschauel am Beach-Club von Magdalena Meller. Die Gastronomin und Unternehmerin war es auch, die Jessica Wirtz auf die Idee brachte, unter freiem Himmel am Rurseeufer Yoga-Stunden zu geben, die nicht in eine Kursreihe eingebunden sind, sondern stundenweise gebucht werden können. Mitten in der Natur mit viel frischer Luft, wenn der Rursee noch ruhig daliegt und die Vögel ihre unterschiedlichen Melodien vor sich hinpfeifen, ist die körperliche Bewegung verbunden mit der Atmung etwas Einmaliges. ----- Wer möchte, kann auch spontan vorbei schauen und mitmachen. Jessica Wirtz: "Nicht jede Stunde sieht gleich aus, denn Yoga ist vielfältig, kann auch mal im Tanz ausgelebt werden. Wichtig ist, dass man eins mit sich selbst wird." Diesen Namen gab die Yoga-Lehrerin auch ihrer Schule: "Einssein". Die Einheiten am Eschauel finden derzeit immer freitags von 18 bis 19 Uhr statt und sonntags von 9.30 bis 10.30 Uhr. Anmeldungen werden erbeten unter 0 16 0/8 38 82 83. Wohlfühlkleidung ist von Vorteil. Wer möchte, kann eine Yoga-Matte mitbringen und einen Yoga-Block. Für spontane Teilnehmer und die, die erst einmal testen möchten, ob ihnen das Angebot zusagt, liegen Matten bereit. Weitere Infos gibt es im Netz: www.einssein-yoga.de

 

Danke für die Kooperation an Jessica und Magdalena - auch ohne Worte immer gut!

Vorsicht! Frisch geschnitten - Hilla Hück bietet "Calligraphy Cut" an

 

Nettersheim-Marmagen. Die Kalligraphie ist die Kunst des Schönschreibens. Was aber ist ein "Calligraphy Cut"? Hilla Hück, Friseurmeisterin mit eigenem Salon in Marmagen an der Kölner Straße 46, weiß weiter. Denn seit einem Jahr bietet sie den "Calligraphy Cut" in ihrem Salon an, inzwischen darf sie in dieser speziellen Haarschneidetechnik sogar ausbilden. Hilla Hück erinnert sich: "Seit 2011 liebäugel ich mit dieser Technik, die mich fasziniert und überzeugt hat." Der Friseurmeister Frank Brormann war es, der auf die Idee kam, Haare schräg anzuschneiden wie Blumenstile, die in eine Vase gestellt werden sollen. Er erfand dafür den "Calligraph", eine in einer Halterung in einem speziellen Winkel von 21 Grad angeordnete Rasierklinge. Von einer geschulten Hand geführt werden die Haarenden beim Schneiden angeschrägt, so dass sie wesentlich eleganter und lockerer fallen als glatt abgeschnittenes oder schlimmstenfalls abgequetschtes Haar. ----- Diese Technik samt Werkzeug wird nur über den Erfinder vertrieben.
Im vergangenen Jahr war es dann soweit und Hilla Hück meldete sich mit großer Vorfreude zur ersteFortbildung in Oelde an. Fortan durfte sie die Technik, die im vergangenen Herbst auch Dank der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" sehr publik wurde, ausüben. Hilla Hück absolvierte weitere Fortbildungen und darf nun ihre Schützlinge, das sind aktuell Jan Meuser, der seinen Meister anstrebt, und die Auszubildende Kathrin Hupertz im "Calligraphy Cut" schulen. Hilla Hück: "Bei meiner letzten Schulung in Oelde schaute ich auf eine Landkarte. ----- Rund 420 Salons in ganz Deutschland bieten die Schnitttechnik inzwischen an, hier in der Nordeifel besitze ich damit noch ein Alleinstellungsmerkmal." Die Fachfrau betont, dass es alles andere als ein herkömmlicher "Messerschnitt" ist. Hück: "Es ist das gekonnte Zusammenspiel von schräger Klinge und Bewegungsimpuls." Der "Calligraph", also das Haarschneide-Werkzeug, brachte nicht nur viel Schwung in die Haare der Kundinnen von Hilla Hück, sondern vor allem auch viel Elan in die Arbeit der gestandenen Friseurmeisterin. ----- Der Spaß, auf diese Weise Haare in Form zu bringen, ist der 58-Jährigen und ihren Mitarbeitern deutlich anzumerken. Wie jemand, den die Schönschrift immer wieder auf ein Neues fasziniert, der sich immer wieder hinsetzt, um neue Bilder zu kreieren, ohne Unterlass und mit großer Leidenschaft, greifen auch Hilla Hück und ihr Team zum speziellen Werkzeug und zaubern lockere Frisuren mit viel weicher Fülle, Glanz, gesundem Aussehen und Fantasie. Wer selbst das Ergebnis des Calligraphen am eigenen Haar erleben und einen Friseurtermin samt Beratung buchen möchte, der kann bei Hilla Hück anrufen unter 0 24 86 / 
10 09 oder schreiben unter hilla.hueck@web.de .

 

Danke für die vorbildliche Kooperation!

Auf die Nudel kommt es an - Anita Scheuver lebt "Pastanita"

Nettersheim-Marmagen. Als sich Anita Scheuver vor 13 Jahren eine Nudelmaschine für 1700 Euro kaufte, hörte sie von ihrer besseren Hälfte den Satz: "Mensch, für das Geld kannste ja Dein Leben lang Nudeln kaufen, da brauchst Du keine teure Maschine." Doch die heute 55-Jährige hatte einen großen Wunsch: "Ich wollte wissen, was ich auf dem Teller habe und als Vollberufstätige mit meiner hochbetagten Mutter damals im Haus musste das Kochen schnell gehen." Also tüftelte Anita Scheuver herum, testete Rezepte und hatte schnell eine Vision wahr gemacht: "Der Geschmack beziehungsweise die Soße steckt inzwischen in den Nudeln, die ich produziere." Tatsächlich, etwa die Variante Curry: Die Nudeln werden kurz gekocht, dann kommt ein Schuss Sahne oder nur etwas Olivenöl dran, ein wenig guter Parmesan drauf gestreut und schon steht ein fertiges Pastagericht auf dem Tisch. Scherzhaft mahnt die Herstellerin ihre Kunden: "Wehe, Sie machen da eine Soße drauf!" ----- Aus der Produktion für den Hausgebrauch wurde inzwischen eine Marke, die überregional vertrieben wird: "Pastanita". Aus der relativ teuren Nudelmaschine wurde kein "Stehrümchen" oder "Wegwerfchen", wie die Eifeler sagen, sondern es wurde der Grundstock für ein Unternehmen. Die komplette untere Etage des Hauses in Marmagen, Auf dem Nippes 6, ist Produktionsstätte mit Abfülltisch, Trockenregalen und Verkaufsraum. Immer wieder fallen der findigen Geschäftsfrau, die ihren alten Job inzwischen an den Nagel gehängt hat, neue Baustellen im Nudelgewerbe ein. So produziert sie inzwischen ausschließlich vegane Produkte ohne Ei, angefangen von der kleinen Suppennudel bis hin zur Lasagneplatte. Auch nutzt sie kein herkömmliches Weizenmehl mehr, sondern greift etwa zu Hartweizengries, Dinkel und Haferkleie. Dem Teig der Kartoffelspätzle wird knapp die Hälfte an Kartoffelflocken zu gesetzt. Rund zehn Prozent des Teigs bilden die Gewürze und Kräuter. Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt: Sellerie, Zwiebel, Lauch, Tomate, Chili, Knoblauch, Petersilie, aber auch Schokolade und Zimt, etwa für die asiatische Salatvariante oder den süßen Nachtisch. Um der inzwischen beachtlichen Kundenschar von Pastanita und denen, die es werden möchten, Rezepte an die Hand geben zu können, schrieb Anita Scheuver inzwischen fünf Kochbücher. Einer der auffallendsten Salate ist auf jeden Fall der "Rum-Fort"-Salat. Da kommt alles rein, was rum liegt und fort muss und siehe da, auch diese Idee ergibt mit dem gewissen Knowhow ein köstliches Essen. Für Verbraucher mit eigenen Visionen und Wünschen hat die Nudelmacherin immer ein offenes Ohr. Anita Scheuver: "Ab einer Menge von zwei Kilogramm produziere ich auch gerne das, was der Kunde sich wünscht. Das ist auch speziell interessant für Personen, die gewisse Zutaten nicht vertragen, die kann ich ja weglassen oder alternativ ersetzen." ----- Farb-, Zusatz- oder Konservierungsstoffe landen bei Pastanita sowieso nicht im Produkt. Auf Haferkleie schwört Anita Scheuver inzwischen, da diese Kleie „Low Carb“ ist, also viele Ballaststoffe und viel Eiweiß enthält, auch soll die Haferkleie den Blutzucker senken können und eventuell das Abnehmen unterstützen. Als nächste Baustelle hat die Marmagener Unternehmerin die Plastikverpackung vor Augen, diese soll demnächst adäquat ausgetauscht werden. Vertrieben werden die vielfältigen Pastanita-Produkte auf Märkten, im Weinhandel Reimann in Schleiden, in der Bäckerei Milz in Marmagen, Im Forstwalder Hof bei Blankenheim an der B 51, im Café Siechhaus in Zülpich, im Früchteeck in Rheine und natürlich auch in Nettersheim-Marmagen bei Pastanita selbst im Verkaufsraum, Auf dem Nippes 6. Doch auch im Online-Shop ist alles wähl- und orderbar. Anita Scheuver: "Auch zum Verschenken sind die Nudeln bestens geeignet." Der Online-Shop und weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.pastanita.de, Infos gibt es zudem unter den Rufnummern 0 24 86/6 04 oder 0 17 2/6 02 98 07 oder per Mail mail@pastanita.de und bei facebook.

 

Danke für die duftende und wohlschmeckende Kooperation!

Gekonnt auftreten, besser ankommen - Kira Hanusa berät Personen und Firmen

Euskirchen-Kuchenheim. Hosen zu lang, Ärmel zu kurz, schlecht sitzende Klamotten oder Schuhe nicht geputzt, Kleinigkeiten können oft den kompletten Eindruck stören. Selbstständige wünschen sich meist mehr als 24 Stunden am Tag, um in allen Bereichen perfekt zu sein, sowohl fachlich als auch, was das eigene Aussehen angeht. Das Fachliche wird vermittelt in Prüfungen und Praxis. Fachliche Handgriffe werden meisterliche Routine. Die Vermarktung der eigenen Person kommt währenddessen oft zu kurz. Nur wenigen Menschen ist bewusst, wie sie auf andere wirken, hinzu gesellt sich die eigene, eventuell unkritische Perspektive. Die Wahrnehmung der eigenen Person ist nicht zu vergleichen mit der Wahrnehmung, die ein geschultes Auge eines anderen besitzt. Kira Hanusa weiß um die Problematik, ihre langjährige Berufserfahrung bereitete den Weg. ----- Die gelernte Tischlerin, die in der Möbelbranche eine beeindruckende Karriere hinlegte, ist inzwischen selbstständig. Sie bietet "Selfmarketing" an, damit auch die Vermarktung der eigenen Person kein ungelenkes, zeitraubendes Hexenwerk mehr ist, sondern unproblematisch integriert werden kann in die tägliche Routine. Viele Bausteine kamen zusammen, die ihr zum Beruf verhalfen: Die Vorliebe, mit Menschen zu arbeiten, die Liebe zu Farben, zur Harmonie, zu gutem Benehmen und eben zum perfekten Auftritt. "Gekonnt auftreten" lautet dementsprechend ihr Thema. Eine aktuelle Aktion trägt den Titel: "Sichtbar sein als Unternehmer.“ ----- In einem Beratungspaket geht es um Aussehen, Wirkung und Präsenz, in erster Linie für Unternehmer und Selbständige, die Wert auf ihr Äußeres legen, das oftmals das Zünglein der Entscheidung ist. Kira Hanusa: "Meinen Kunden aus Handel und Handwerk zeige ich, an welchen Stellschrauben sie drehen könnten, um noch besser bei ihrer Kundschaft anzukommen." Aussehen, Kleidungsstil, Persönlichkeit, und vor allem die Wirkung, alles wird beleuchtet. Doch nicht nur Personen werden unter die Lupe genommen, sondern alles, was von Kunden gesehen und erlebt wird. Dazu zählen auch der Eingangsbereich der Firma, Ausstellungsräume, die Parkplätze, die Telefonmanieren und der Umgang mit Kunden. Kira Hanusa: "Was nutzt etwa der Slogan 'Wir sind das freundliche Möbelhaus', wenn dann die Auszubildende im ersten Lehrjahr den Hörer abhebt und gar nicht weiß, was sie wirklich sagen soll?" ----- Die erfahrene Profilerin weiß aber auch: "Der Blick muss geschärft und trainiert sein, und Veränderung braucht Entwicklungszeit." Aus diesem Grund bietet sie nicht nur Einzelberatungen an, sondern Seminare, getrennt für Männer und Frauen. Denn: „In der Gruppe, beim Austausch von Erfahrungen, ist die Entwicklung und Verbesserung oft einfacher und leichter und macht auch noch Spaß! Denn wer möchte nicht gut bei anderen ankommen und sympathisch, leistungsstark und zuverlässig wirken?“ ----- In Nideggen-Embken in den Ausstellungsräumen der Tischlerei Becker & Team wird es am 18. Juni und am 20. August 2019 für Männer und am 9. Juli und am 13. August 2019 für Frauen Schnupperabende zum Thema "Gekonnt auftreten" geben, Männer und Frauen können jeweils unter sich bleiben und sich herantasten. Eine Imageberatung "Gekonnt auftreten im Beruf" für eine Person kostet rund 300 Euro und beinhaltet circa 3,5 Stunden. Weitere Informationen zum Angebot von Kira Hanusa und Anmeldemöglichkeiten gibt es
unter 0 17 3 / 81 41 351 oder im Internet: www.gekonnt-auftreten.de

 

Danke für die Kooperation, die viel Spaß gemacht hat und gerne ein Auftakt war!

Vom Buchbindermeister zum Social Media Manager

Kall/Halfing. Einige schimpfen noch drüber, aber nahezu jeder hat es: Das Smartphone. In der Regel ist es immer greifbar, damit wird telefoniert, kommuniziert, gelesen, gekauft und bezahlt. Doch wie es genau in welcher Situation für welche Zwecke am besten zu händeln und einzusetzen ist, das ist nicht jedem klar. Markus Wollenweber aus Kall und seine Kollegin Klára Mateicka-Oppenrieder gründeten im September 2018 die Firma "M@wo:K@". Die Social Media Manager und Dozenten möchten, unterstützt von derzeit drei Gastdozentinnen, Wissen rund um das Netz weitergeben und bieten Online-Kurse und Fortbildungen sowie die Erstellung von Internetseiten und Apps speziell für Kleinunternehmen, Existenzgründer und selbstständige Nebenerwerbsunternehmer an. Markus Wollenweber, 53, berichtet, wie er zu diesem Beruf kam: "Als Buchbindermeister arbeitete ich im Familienbetrieb, bis wir 2011 aufgrund der digitalen Entwicklung schließen mussten. Bibliotheken wurden digitalisiert, immer mehr Menschen lesen online." Der Kaller fragte sich: "Was tun? Und ich überlegte: Wenn die Digitalisierung mich schon in die Knie gezwungen hat, dann schaue ich mir das doch mal genauer an." Per Fernstudium absolvierte er an der ILS in Hamburg den Studiengang "Social Media Manager". Markus Wollenweber: "Das faszinierte mich und ich blieb daran hängen." Verschiedene Bausteine kamen hinzu, so darf Markus Wollenweber für Facebook an Umfragen teilnehmen, wenn Neues getestet wird. Zu Facebook sagt er: "Das wird nicht verschwinden, dafür ist es zu groß und wird auch ständig verändert. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass wir eine andere Social Media Kultur haben als etwa die USA." Gemeinsam mit den Kunden erarbeiten die Dozenten in einem 1:1 Coaching, etwa per Skype, Zielgruppenanalysen, zeigen digitale Schritte und Klicks, um voran zu kommen. "Erfolg ist lernbar", lautet ein Slogan von M@wo:K@. Von "nicht nativen Apps" schwärmt Markus Wollenweber ganz besonders: "Mit einer neuen Technologie, bei denen man keine App-Stores mehr benötigt, weil sich die Apps per Link oder QR-Code auf jedem Smartphone nutzen lassen. Unabhängig von Android oder iOS. So nahe kommst du deinen Kunden nie wieder." Wer sich über das M@wo:K@-Angebot noch genauer informieren möchte, der kann sich im Internet umsehen unter www.mawoka.de oder über die Mawoka-App . Außerdem natürlich auch gerne per Mail an: service@mawoka.de.

 

Danke für die kollegiale, zeitgemäße Kooperation!

Kampfkunstschule für Wing Chun in Hellenthal

Hellenthal. "Aufmerksamkeit fängt bei einem selbst an", sagt Claudia Lisiecki. Schnelle Bewegungen scheint die Leiterin der Schule für die chinesische Kampfkunst "Wing Chun" auf den ersten Blick im Alltag nicht zu kennen. Ihre Bewegungen sind eher bedächtig, manchmal sogar ein wenig wie im Zeitraffer. Doch die Augen sind wachsam, aufmerksam verfolgt sie das Geschehen um sich herum. Im Gespräch bestätigt sie diesen Eindruck: "Wer die Kampfkunst Wing Chun ausübt, der bewegt sich so wenig wie möglich und dennoch gerät er ins Schwitzen." Die chinesische Kampfkunst Wing Chun entwickelt gezielt neue Reflexe, das Nutzen kurzer und direkter Wege steht im Vordergrund. Verschiedene "Formen" werden gelehrt, aus dem Stand heraus wird agiert. Ellenbogen- und Hüftenergie dienen der Beschleunigung unterschiedlichster Bewegungen. Doch der Körper arbeitet nur dem Wunsch entsprechend, wenn der Kopf und das Gefühl ihn komplettieren. ----- Claudia Lisiecki unterrichtet nahezu alle Altersstufen, von drei bis 66 Jahren. Lisiecki: "Erst, wenn der Schüler weiß, was er selbst fühlt und was der eigene Bauch sagt, dann entwickelt er Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeit, sich und anderen gegenüber." In Hellenthal eröffnete sie vor gut drei Jahren eine private Schule für die Kampfkunst Wing Chun. Seit 2007 ist sie Ausbilderin dieser einzigartigen Kampfkunst. Sie selbst kam in ihrem
Leben an einen Punkt, an dem sie sofort wusste: "Ich muss etwas tun, um nicht hilflos bestimmten Situationen gegenüber zu stehen, ich möchte mich wehren können." Sie suchte nach einer Möglichkeit und fand Wing Chun. Übersetzt bedeuten die Worte "schöner Frühling". ----- Wing Chun ist eine von über 500 Kampfkunststilarten des Gong Fu (Kung Fu). Entwickelt wurde es vor 350 Jahren und wird stetig weiterentwickelt. Seine Wurzeln hat es im berühmten Shaolin-Kloster. Um sich gegen Verfolger zu verteidigen beschloss die Nonne Ng Mui, das Shaolin-Kung-Fu zu verbessern und zu verfeinern, um die Lücken anderer Systeme auszunutzen. Lange Zeit überlegte Ng Mui, wie sie eine neue Kampfkunst entwickeln könnte, die auch einen schwächeren Menschen befähigen würde, Starke und Trainierte zu besiegen. Die Legende sagt, dass sie die entscheidende Inspiration hatte, als sie einen Kampf zwischen einem Kranich und einem Fuchs beobachten konnte. Ihrer Schülerin Jim Wing Chun hat die Kampfkunst den Namen zu verdanken. ----- Claudia Lisiecki gibt das Wissen heute zeitgemäß weiter, Kinder und Jugendliche möchte sie etwa auf gefährliche Situationen vorbereiten. So bietet sie derzeit eine kleine Veranstaltungsreihe an, die den Titel trägt: "Mit mir nicht!". An den Montagen 13.05.2019, 27.05.2019 und 17.07.2019, zwischen 15.30 und 17.30 Uhr, können Kinder ab dem siebten Lebensjahr trainieren, sich unterschiedlichster Situationen zu erwehren. Claudia Lisiecki: "Denn die Phantasie der jungen Menschen und die Realität klaffen oft weit auseinander und zwar so weit, dass sie sich eher in eine Gefahr begeben, als sich zu retten!" Am 13. Mai wird beleuchtet, wie sich Kinder verhalten sollten, werden sie auf dem Schulweg angesprochen. Am 27. Mai geht es in den Wald. Beide Termine finden in Hellenthal statt. Am 17. Juni kooperiert Claudia Lisiecki mit der Freiwilligen Feuerwehr Hellenthal und das Ende der Themenreihe "Mit mir nicht!" wird am Feuerwehrgerätehaus stattfinden. Das Thema dieses Tagesangebotes lautet: "Aktivtraining Entführung mit dem Pkw." Ein altes Auto wird eine zentrale Rolle spielen. Die Termine sind einzeln buchbar und kosten pro Veranstaltungstag fünf Euro pro Person. ----- Zudem bietet die Fachfrau im Haus Abrahm Kurse an, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind. Dienstags ab 15 Uhr treffen sich die Bambinis, ab 16.30 und ab 18 Uhr kommen die Kinder zum Zuge. Donnerstags ab 15 und ab 16.30 Uhr gibt es ebenfalls Kindergruppen, ab 18 Uhr trainiert die Jugend. Die Erwachsenen haben die Möglichkeit, dienstags und donnerstags jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 19.30 bis 21.30 Uhr zu üben. Weitere Unterrichtseinheiten gibt Claudia Lisiecki auch im Kindergarten St. Anna in Hellenthal.  Anmeldungen und Infos: 0 17 2/2 79 02 31 oder im Netz: www.kuanyin.nrw

Nachgefragt:
Claudia Lisiecki geht auf Anfrage gerne ins Detail und führt ausgezeichnet aus, was Wing Chun ist: „Wing Chun ist ein Kampfsystem, denn die Nonne Ng` Mui hat nur die Kampfprinzipien des Fuchses und des Kranichs übernommen. Wir agieren zur reinen Selbstverteidigung aus dem Stand heraus auf den kürzesten und direktesten Wegen, um einen Angriff abzuwehren und den Angreifer zu kontrollieren. Um dies zu lernen, gibt es sechs Formen und sehr unterschiedliche Übungen, die im Unterricht erlernt werden. In den Formen lernen wir die Nutzung und die Ausführung der Ellenbogen- und Hüftenergie, die Vor- und Rückenergie, die Arbeit an der Muk Yan Chong (Holzpuppe), die Arbeit mit dem Luk Dim Boon Kwun (Langstock) und die Arbeit mit den Baart Yam Dao (Doppelmesser). Das Wing Chun unterscheidet sich sehr deutlich von allen anderen Kampfsportarten oder Kampfkünsten. Die Fauststöße, der Stand und die Schritte sind beispielsweise anders als in anderen Kampfsystemen oder Kampfmethoden. Wir nutzen das sogenannte Keilprinzip und die sogenannte Zentrallinie um einen Angriff abzulenken und den schnellsten Weg für unsere eigenen Bewegungen zu nutzen. Es gibt im Wing Chun keine Kampfregeln und alles ist erlaubt, um sich angemessen zu verteidigen. Unsere kleine Familie nutzt nur einige wenige Grundtechniken, die sehr vielfältig miteinander kombiniert werden können und somit wird relativ schnell eine Verteidigungsmöglichkeit erlernt, bei der nicht über bestimmte Techniken nachgedacht werden muss. Der Umgang mit dieser Kampfkunst und das Vertrauen in die Abwehr entwickelt sich zügig. Es werden im Wing Chun keine Abläufe oder sture Bewegungen einstudiert, sondern wir unterrichten so, dass der Körper gewisse Reflexe entwickelt oder erlernte Reflexe umpolt und in einer Notsituation diese neuen Reflexe unser Leben retten können. Wir haben keine harten Blöcke und wir brauchen keine Kraft, sondern wir nehmen die Kraft des Angreifers im Stand auf und geben diese dankend an ihn zurück. Darum kann das Wing Chun auch noch im hohen Alter und mit körperlichen Defiziten erlernt werden. Wir trainieren in der Art und Weise, dass wir über das Fühlen den angreifenden Bewegungen folgen können, die Übungen hierzu werden unter anderem auch als Chi Sau bezeichnet. Chi Sau bedeutet "klebende Arme" und es gibt sieben Sektionen, in denen jeweils unterschiedliche Möglichkeiten der Wahrnehmung und Verteidigung erfühlt und trainiert werden. So gibt es innerhalb des Chi Sau eine Übung für das Training der Reflexe und das Fühlen der Unterarme, eine Übung für die Reaktion der Schulter, einen Übung für die mittlere und nahe Distanz, jeweils eine Übung für die Abwehr auf unterschiedlicher oder gleicher Höhe, eine Übung für den seitlichen Angriff und zuletzt eine Übung für die gekreuzten Arme. Im Wing Chun gibt es auch nur wenige andere Regeln, denen wir immer versuchen bestmöglich zu folgen, so richten wir uns beispielsweise in unserer Körperhaltung immer so aus, dass wir die Angriffslinie stabil halten können und meist mit beiden Armen den Angreifer erreichen können. Zudem gibt es 4 Kampfprinzipien, denen wir folgen und die im Training immer wieder geübt und berücksichtigt werden. Eine davon ist: -Ist die Kraft zu groß, gib nach-. Vieles, was im Wing Chun gelehrt wird, kann auch auf den Alltag übertragen und dort genutzt werden und hilft den Menschen, ruhiger und ausgeglichener und im gewissen Sinne geistig und körperlich gesünder zu werden. Das Alter oder die körperliche Verfassung spielen keine Rolle und der Schüler braucht auch keine besonderen Fähigkeiten, wenn er bei uns das Training anfängt. ,Wenn die Kraft zu groß ist, gib nach', ist mein Lieblingsprinzip, so geht man fast jedem Streit aus dem Weg und der Wohlfühlfaktor ist enorm und das Yin und Yang finden ihren Ausgleich. In diesem Sinne unterrichte ich auch und es finden genau die Menschen zu mir, die eben ,passen'. Unsere kleine Schule ist auf einem guten Weg und darum möchte ich mich auf diesem Wege bei meinem Si Fu Heinz-Josef Flecken ganz herzlich für die harte und konsequente Ausbildung bedanken. Viele Tränen und Wut und Höhen und Tiefen haben meinen Weg begleitet und immer war mein Si Fu an meiner Seite. Er ist mein Vorbild. Vielen tausend Dank für diesen Weg, den ich nun seit über drei Jahren an meine eigenen Schüler weitergeben darf.“

 

Danke für die beeindruckende und sympathische Kooperation!

Neueröffnung von T.I.N.A., Benzstraße 2, Kall, am 27. April 2019 von 10 bis 17 Uhr

Kall. Wenn etwas gut läuft und gerne angenommen wird, dann sagt man, es geht bergauf. Bei Tina Rupp im Geschäft "T.I.N.A. - Italienische Mode & Mehr" in der Benzstraße 2 in Kall läuft es gut. Der einladende, gemütliche Ladenraum, der im April 2016 eröffnet wurde, wird gerne angenommen. Und deswegen ging es jetzt treppab! Tina Rupp zog mit ihrer inzwischen etablierten Einrichtung von der ersten Etage in einen größeren Ladenraum im gleichen Haus in Paterre. Am Samstag, 27. April 2019, wird von 10 bis 17 Uhr Neueröffnung gefeiert. Auf viele Artikel gibt es zehn Prozent, hinzu kommt ein kleines Geschenk. Ebenerdig kann das Geschäft in der Benzstraße 2 in Kall nun betreten werden. Die Inneneinrichtung ist weiß, aus Paletten wurden Möbel gefertigt. Regale lassen einen schnellen Überblick zu, weiße Ledersessel laden zum Verweilen und Genießen ein. Die bunten Farben der italienischen Kleidung wirken vor der weißen Kulisse besonders intensiv und klar. Tina Rupp: "Das ist auch unser Ziel: Den Kundinnen und nun auch den Kunden Shopping in entspannter, ruhiger Atmosphäre anzubieten." Bisher gab es bei T.I.N.A. nur Damenmode, das wird sich mit der Neueröffnung ändern. Denn auch ein Basic-Sortiment mit aktueller und gleichzeitig individueller Herrenmode ist zu finden. Nach wie vor gibt es die Mode in den Größen XS bis XXL. Hinzu kommt ein Accessoires-Sortiment, das sich von Taschen und Gürteln über Konplott-Schmuck bis hin zu Oozoo-Uhren erstreckt. Wer möchte, kann in der Schminkecke wichtige Tipps rund um ein gepflegtes Aussehen erhalten. T.I.N.A. steht übrigens als Abkürzung für "Typgerecht Individuell Natürlich Aktuell". Geöffnet hat das schöne Geschäft in der Benzstraße 2 in Kall dienstags und donnerstags von 16 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung die unter 0 17 0/2 40 17 36 angefragt werden kann. Aktuelle Infos gibt es auch auf der facebook-Seite tinasstylingshop.

 

Danke Tina, immer wieder eine Freude und wunderbare Kooperation!

Sie spielen das Handy der Hirten - die Original Eifeler Alphornissen

Blankenheimerdorf. Nein, es ist keine Fata Morgana, weder akustisch noch optisch. Wer durch Blankenheimerdorf kommt, stößt irgendwann auf ein Alphorn, oder zwei oder drei. Das Zentrum der "Original Eifeler Alphornissen" befindet sich exakt in der Nürburgstraße 58 im Haus Maisenbacher. Schon am Scheunentor begrüßt ein Exemplar dieser in diesen Breitengraden seltenen Instrumentengattung den Besucher. "Wir gehen jetzt ins 23. Jahr und freuen uns auf unser 25-jähriges Bestehen, das soll zum 5. Internationales Eifeler Alphornbläsertreffen am 2. Augustwochenende 2022 in Blankenheim-Alendorf gefeiert werden", sagt Ralf Maisenbacher, der Kopf und Gründer der Formation. 1995 saß er gemeinsam mit seiner Frau und Freunden in gemütlicher Runde während eines Oldtimertreffens am Nürburgring. ----- Auch ein Schweizer Unternehmer saß in der Runde, dessen Freund immer wieder raunte: "Hol' doch mal dein Ding raus." Während einige der Teilnehmer am Tisch schon peinlich berührt das Gesicht etwas verzogen, klärte sich zu späterer Stunde die Lage zum Guten auf. Der Schweizer Unternehmer rückte mit einer Riesentasche an. Und "das Ding" entpuppte sich als gut drei Meter langes Alphorn. Auch Ralf Maisenbacher durfte spielen, und es war Liebe auf den ersten Ton. Er schwärmt heute noch: "Als gelernter Trompeter fiel mir das Alphornspielen gar nicht schwer, und auf Anhieb gelang es mir, das Stück ,Amazing Grace' zum Klingen zu bringen. Zudem bemerkte ich, wie sehr mich dieses Musikinstrument und sein Klang beruhigt." Danach gab es kein Halten mehr. In Birresborn kaufte der Blankenheimerdörfer dem gelernten Wagner und Küfer Matthias Lauer, der sich auf den Bau von Alphörnern spezialisiert hatte, ein erstes Instrument ab. Zunächst übte der Immobilienmakler und Außendienstmitarbeiter alleine. Heute schmunzelt er: "Alle dachten damals wohl: Na komm', lass' ihn laufen." Doch dann gesellten sich mit der Zeit Winfried Doffing (2012 verstorben) und Horst Jentges dazu und aus der Einzelstimme wurde ein wohliger Dreiklang, der unter dem Begriff "Original Eifeler Alphornissen" weit über die Eifel hinaus bekannt wurde. Ralf Maisenbacher: "Unseren ersten Auftritt absolvierten wir auf einem Geburtstag in Blankenheim-Mülheim." Danach ging es Schlag auf Schlag. Die vielen Plakate an den Wänden des Musik-Kuhstalls an der Nürburgstraße 58 zeugen von den unzähligen Konzertstationen und von der Liebe zum Alphorn, zu den Alpen und zur Eifel sowieso. Ralf Maisenbacher kennt den Ursprung des Alphorns: "Das Alphorn war ursprünglich ein reines Signalinstrument, quasi das Handy der Hirten. ----- So konnten sie untereinander kommunizieren und der eine Hirte dem anderen etwa mitteilen: Hier brauchst Du mit deinem Vieh nicht mehr herzukommen, hier ist alles abgegrast." Es gab so genannte "Kühreihen", also Tonfolgen, deren Tonhöhen und Tonlängen sich unterschieden, ähnlich wie bei Morsezeichen. Aus Stöcken und kleinen Bäumen wurden die Hörner gefertigt. Hatten die Hirten im Winter nichts zu tun, zogen sie los und machten auf den Hirtenhörnern Bettelmusik. Das nahm dermaßen Überhand, so dass es zeitweise verboten wurde, weiß Maisenbacher. In der Schweiz ist das Alphorn inzwischen längst Nationalinstrument. Für die Original Eifeler Alphornissen sind der Kalvarien- und der Eierberg in Alendorf zu Hausbergen geworden. ----- Sowohl das 15. als auch das 20. Jubiläum feierten sie während des Wachholderfestes dort, auch das 25. Jubiläum möchten sie eben wieder dort begehen. Was die Original Eifeler Alphornissen immer wieder suchen ist Zuwachs und Nachwuchs. Ralf Maisenbacher berichtet: "Wir suchen Mitspielerinnen und Mitspieler, die uns verstärken können." Voraussetzung wäre zunächst das Interesse am Alphorn. Gut, aber nicht Bedingung, wären Notenkenntnisse, ebenso wie Vorkenntnisse, die von einem Blechblasinstrument her rühren. In der Regel proben die Original Eifeler Alphornissen an einem Freitag, doch das ist generell eine Sache der Absprache und nicht in Stein gemeißelt. Wer Interesse hat und sich bei Ralf Maisenbacher informieren möchte, kann dies auf verschiedene Weise angehen:
zum Beispiel per Telefon:
0 24 49/77 47 (AB),
per Mail:
info@eifeler-alphornissen.de
oder über die Internetseite
www.eifeler-alphornissen.de .

 

Danke für die wie gewohnt harmonische Kooperation!

Aus „Schlag“-Zeilen werden anmutige Skulpturen

Heimbach. Die Leichtigkeit des Seins - Bildhauerin Luise Kött-Gärtner verkörpert dieses Gefühl wie niemand anders. In ihrem luftig weiß gestrichenen Atelierhaus mit dem Namen „Treppauf-Treppab“ in Heimbach, In der Hilbach 14, berichtet sie von ihren aktuellen Arbeiten. Nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten in Stein und Bronze Figuren und Figürchen schuf, die um die Welt gingen, packte sie vor einigen Jahren ein neues Material: Das Papier. Speziell Zeitungen nutzt sie seit 2011, um daraus Objekte zu formen, die ihrer Linie treu bleiben. Vom Gewicht her sind diese Papierobjekte viel leichter händelbar als Bronze oder Stein. „Gerade für Künstler, die bereits ein gewisses Alter erreicht haben, ist das Gewicht ihrer Skulpturen ein gewichtiger Aspekt“, sagt die zierliche Person mit der bunte Brille und rollt dabei mit den Augen. ——- Nahm Luise Kött-Gärtner zunächst nur ausgewählte Zeitungen, die als intellektuell galten, nimmt sie inzwischen alles, was der Briefkasten hergibt, sogar bunte Werbeprospekte. Die Künstlerin lacht: „Zen ist alles, was ist. Und ich nehme alles an Zeitung, was es gibt.“ Als ersten Arbeitsschritt zerreißt sie das bedruckte Papier und schafft für sich damit ein Gefühl. Luise Kött-Gärtner: „Leider gilt ja in den Zeitungen: Nur negative News sind gute News. Doch aufgrund der Verarbeitung mache ich wirklich gute Nachrichten aus dem Papier und kann die Welt gestalten. Ich habe das Gefühl: Ich bin nicht machtlos. Unter meinen Händen entspannt sich die Zeitung, und damit kann ich die Welt verändern, und zwar direkt. Meldungen werden verhältnismäßig neutralisiert.“ Aus „Schlag“-Zeilen werden anmutige Skulpturen, die Linien auf das Wesentliche reduzieren und somit eine unglaubliche Leichtigkeit zum Vorschein zaubern. Die 65-jährige Künstlerin nennt ihre Arbeit „Transformation“, statt Grausamkeiten und schrecklichem Weltgeschehen drücken sie Ruhe, Frieden und Weisheit aus. „Meine Arbeit ist ein Klärwerk“, formuliert die Schülerin von Prof. Benno Werth und Prof. Elmar Hillebrand (Aachen). Weitere Wegbereiter waren Josef Beuys und Rudolf Steiner. ——- Was Luise Kött-Gärtner bei der Arbeit mit den Zeitungen erfuhr: Die großen Papierblätter haben eine Reißrichtung. Immer in Bahnen ist es möglich, dass Papier zu zerkleinern und somit ein Grundmaterial herzustellen, das sich ausgezeichnet in Verbindung mit Kleister formen lässt. Seit einem halben Jahr arbeitet die Bildhauerin an einer organischen Form, die „Ich erkenne mich“ heißen könnte. Ein Gesicht, eine Hand, und dazwischen eine halbmondförmige Verbindung. Rund 30 Kilo bringt das Objekt inzwischen auf die Waage. Wäre es aus Stein oder Bronze, würde das Gewicht ein Vielfaches beinhalten. Den Beginn einer jeden Arbeit beschreibt Kött-Gärtner: „Wie alle Objekte war auch dieses zunächst in meinem Herzen. Dann gehe ich daran, zu formen, sobald es mich zieht.“ Ständig lässt sich die zarte Person mit den großen Gedanken auf Neues ein. Sie sagt: „Die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, die ständige Wandlung zu begrüßen, das schafft Zugang zu neuen Dimensionen.“ Aktuell entstehen Abformungen von „Heimbacher Stühlchen“ in ihrem Atelier. Heimbacher Bürger sind bei diesem Projekt „Heimatwerkstatt“ aktiv mit dabei. Ausstellungen und Veranstaltungen sowie Workshops und Konzerte finden im Atelierhaus Treppauf-Treppab regelmäßig statt.


Mehr dazu gibt es auf der Internetseite: www.treppauf-treppab.com

 

Danke an Luise, wie immer ein Jungbrunnen-Termin!

Fish Spa in der Eifel - und die Haut wird babyzart

Bad Münstereifel-Odesheim. Von dieser Möglichkeit, Hände und Füße zu pflegen, haben viele Menschen schon gehört, bei Christiane Rickfelder und ihren "Knabberfischen" bietet sich die Möglichkeit, es zu probieren: die Möglichkeit nennt sich "Fish Spa". Mit ihrem Angebot in Bad Münstereifel-Odesheim ist die 49-Jährige wohl noch so ziemlich allein auf weiter Eifel Flur. Seit 30 Jahren arbeitet Christiane Rickfelder als Kosmetikerin und Wellness-Therapeutin. Vor gut zehn Jahren zog sie wegen ihrer geliebten Tiere, dazu zählen Hunde und Pferde, vom Ruhrgebiet weg in die Höhen der Eifel hinein. Vor zwei Jahren wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Christiane Rickfelder: "Kurzanwendungen über einige Stunden hinweg sind in meinen Day Spa möglich, Übernachtungen biete ich nicht an." Neben gängigen Angeboten wie Ganzkörpermassagen, Moorpackungen, Infrarotwärmekabine, finnische Sauna mit Außenpool, Kosmetik für die Haut, Enthaarung mit Wachs oder Zuckerpaste, Augenbrauen- und Wimpernstyling steht speziell die Hand- und Fußpflege bei Christiane Rickfelder im Mittelpunkt des Geschehens. ----- Drei Plätze richtete sie ein für den Bereich "Fish Spa". Circa 50 Fische, "Garra rufa" genannt, leben jeweils in einem Becken, das unter und vor einem bequem gepolsterten Sitz angeordnet ist. Dreimal pro Stunde wird das Wasser der Becken durch eine Hygieneanlage geführt, die es reinigt. Einmal pro Woche werden die Becken und deren Inhalt wie Steine und Scheiben komplett gereinigt. Die Wellnessfachfrau sagt: "Die Fische in den Becken vermehren sich, sie können viele Jahre alt werden. Die älteren Tiere geben wir ab oder setzen sie in ein separates Altenbecken." In der Türkei leben diese "Knabberfische" in warmen Süßwasserquellen, in Kurbädern werden sie dort sogar für die Ganzkörpertherapie bei bestimmten Hautleiden eingesetzt. ----- Auch das Wasser in Odesheim ist angenehm warm, und zwar exakt 30 Grad Celsius. Bevor Hände oder Füße in die Becken getaucht werden dürfen, müssen die Kunden unterschreiben, dass ihre Haut unbeschadet ist. Dann werden Hände oder Füße zunächst gewaschen, desinfiziert und für die Fish Spa-Anwendung präpariert. Dabei prüft Christiane Rickfelder noch einmal, ob die Haut wirklich in Ordnung und für die Anwendung geeignet ist. Langsam werden dann die von den Fischen zu bearbeitenden Körperteile in das warme Wasser eingetaucht. In Sekundenschelle hängen die Fische an der Haut und knabbern ganz zart die abgestorbenen Hautschüppchen ab. Christiane Rickfelder: "Wir füttern die Tiere ausreichend mit Fischfutter, dennoch haben sie immer Spaß daran und Hunger genug, um sich der menschlichen Haut zu widmen." Nach jeder Anwendung, die im Schnitt 45 Minuten dauert, wird den Fischen mindestens eine Stunde Pause gegönnt. Mehr als drei Personen pro Becken pro Tag wird nicht erlaubt. Auch gibt es für die Fische komplette Ruhetage. ----- In Deutschland muss eine Sachkundeprüfung nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes für das gewerbliche Betreiben eines Fish Spa´s mit Garra rufa-Fischen beim Amtsveterinär des jeweiligen Kreises abgelegt werden. Christiane Rickfelder: "Meine habe ich 2016 absolviert. Ich biete zwei mal jährlich auch Seminare an, die Interessierte auf diese Prüfung fachlich in Theorie und Praxis vorbereiten." Entgegen einiger Märchen haben Garra rufas keine Zähne. Beißplatten gibt es neben den Kiemen, diese können aus anatomischen Gründen aber mit der Menschlichen Haut gar nicht in Berührung kommen. Nach der Knabbermani- oder - pediküre fühlt sich die Haut ganz weich und erfrischt an. Am Anfang kitzelt die Art der Pflege etwas, aber nach kurzer Zeit verliert sich dieses Gefühl und zu den Fischen wird eine partnerschaftliche Kooperation aufgebaut. ----- Für Christiane Rickfelder sind die schwimmenden Tiere längst Kollegen geworden. "So Leute, Schluss für heute", sagt sie liebevoll burschikos, als sie ihre eigene Hand, die sie zu Schauzwecken eingetaucht hatte, vorsichtig wieder aus einem der Becken herauszieht. Generell arbeiten die kleinen Knabberkünstler nur an ruhig stehenden Händen oder Füßen. Sobald der Kunde sich bewegt, schwärmen die kleinen Schwimmer in die Ecken des Beckens aus. Eine einfache Anwendung im Fish Spa mit Präparation, circa eine Stunde lang, kostet 20 Euro. Ein Luxuspaket dauert circa zwei Stunden, beinhaltet noch ein Willkommensgetränk, Nagelpflege, Pflegeschäume, die in die Haut einmassiert werden, und Parafinpackungen. Dieses Paket kostet 45 Euro. Wer sich selbst für das Angebot interessiert oder es etwa als Geschenk zum Geburtstag oder Hochzeitstag weitergeben möchte, der kann direkt bei Christiane Rickfelder in Bad Münstereifel-Odesheim

anrufen unter 0 22 57/9 58 55 88.

 

Danke für die babyzarte Koopration!

"Danke Schlecker" sagt Astrid Reich, die  einen Hundesalon in Hellenthal führt

Hellenthal. "Danke Schlecker" sagt Astrid Reich heute, doch zunächst war der Verlust des langjährigen Arbeitsplatzes vor sieben Jahren ein großer Schock. Astrid kommt aus Hellenthal, ist heute 49 Jahre alt. Nach einer Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin und fand sie vor vielen Jahren den beruflichen Weg zur Firma "Schlecker". Dort arbeitete sie 15 Jahre lang, dann machte die Firma dicht. Das war vor genau sieben Jahren. Lange benötigte die Hellenthalerin nicht, um sich neu zu orientieren, hatte sie doch immer schon eine Vorliebe für Vierbeiner, speziell für Hunde. Derzeit folgen ihr die elfjährige Sina und die dreijährige Motte auf den Fuß, beides waschechte Mischlinge. ----- Astrid nahm nach dem Schlecker-Aus rasch eine Ausbildung zum Hundefriseur in Remagen auf sich. Fellbeschaffenheit und - pflege, Rassen, Arten, Ohren- und Klauenpflege. Die Hellenthalerin paukte und legte die Prüfung mit Erfolg ab. Die Aufnahmeprüfung hatte sie gleich zu Beginn bestanden: Angst vor Hunden darf ein Hundefriseur nicht haben. Diese Fähigkeit wurde auch bei ihr bereits vor der Ausbildung getestet. Sie erinnert sich: "Zunächst wurde ich mit verschiedenen Hunden konfrontiert, dann sagte meine Ausbilderin den Satz: Ja, wir können arbeiten." Die Ausbildung ist bereits sieben Jahre her, vor sechs Jahren eröffnete die ehemalige Schlecker-Mitarbeiterin in ihrem Haus im ehemaligen Partykeller an der Straße "Kalberbenden 43" ihren eigenen Salon. ----- Immer mehr Zweibeiner kommen mit ihren Vierbeinern vorbei, um diese bürsten, scheren, shampoonieren, trimmen, pflegen und nebenher auch noch massieren zu lassen. Astrid: "Jeder Hund ist komplett anders, vom Wibbel bis hin zum Vorzeigemodell. Die meisten kommen sehr gerne, etwa einmal die Woche zum Bürsten." Viele haben dann sogar ein Ritual: Erst wird begrüßt, dann wird hier geschnuppert und dann dort, anschließend erfolgt der Sprung oder die Hebung auf den Schönheits-Tisch. Wichtig für die Hundefriseuse: "Man muss die Ruhe haben und auf die Tiere eingehen. Natürlich darf auch das Herrchen gerne dabei bleiben." ----- Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen ein und zwei Stunden. Es gibt auch Hunde, deren Fell wird vernachlässigt. Es verfilzt und ausschließlich eine starke Rasur hilft, damit den Hunden wieder ein schönes und ihnen angenehmes Fell wachsen kann. Astrid sagt dazu allerdings: "So etwas kommt zum Glück sehr selten vor." Die Unternehmerin ist heute froh, das alles so gekommen ist, sie blüht in ihrem Beruf richtig auf und die Liste ihrer Kunden wird immer länger. Was sie besonders berührt, das sind die Gesichter ihrer kleinen und größeren vierbeinigen Kunden. "Die Dankbarkeit in den Augen der Hunde, das ist mit keinem Geld zu bezahlen." Weitere Infos zum Angebot von "Astrid's Hundesalon" im Haus an der Straße "Kalberbenden 43" in 53940 Hellenthal gibt es auf der gleichnamigen facebook-Seite "Astrid's Hundesalon" oder per Handy: 01 52 / 33 70 59 63.


Danke für die Kooperation, auch an Motte, das war eine saubere, sympathische Sache!

Zum Verlieben: Das "Kunst & Hotelchen an der Rauschen" in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel. Es rauscht, und wie! Die Erft führt in diesen Frühlingstagen Hochwasser, und entsprechend ist die Mantra artige Geräuschkulisse. Die akustische Besonderheit und die Nähe zur Erft gaben einem kleinen Hotel seinen Namen: "Kunst & Hotelchen an der Rauschen". Das mit viel Liebe und Kenntnis eingerichtete Hotel, dem ein Kunstraum angegliedert ist, feiert am 7. April 2019 seinen ersten Geburtstag. "Wie kommt jemand zu solch einer wunderschönen Lokalität", lautet zunächst die Frage. Martina Unterharnscheidt, die Chefin des Unternehmens, lacht und bringt es auf den Punkt: "Man schiebt Geld über den Tisch." Wäre das genug, wäre das Hotelchen an der Rauschen kein solch einmalig schöner Anlaufpunkt, wie er heute zu finden ist. Es bedarf einer Geschichte, die viele hundert Jahre alt ist und Fingerspitzengefühl, das auf jahrzehntelang erarbeitetes Fachwissen hinweist. Schon die Architektur des Komplexes am Ufer der Erft ist ein Blickfang. ----- Das Vorderhaus stammt aus dem Jahr 1553, so sagt es die Schrift über dem noch aus dieser Zeit stammenden Portal. Und irgendwie hat dieses wunderschöne Fachwerkhaus die Zeit überlebt, erstrahlt inzwischen sogar wieder jugendlich frisch und vor allem: makellos. Im unteren Bereich des historischen Gebäudes ist ein Kunstraum untergebracht, in dem über das Jahr drei- bis viermal die Ausstellungen wechseln und der auch als Aufenthaltsraum für Feriengäste dienen kann. Das mehrstöckige Nebengebäude stammt aus den 1950er Jahren, auch dieses Gebäude ist in tadellosem Zustand. Hierin befindet sich die Küche, der Frühstücksraum sowie ein Veranstaltungsraum mit einem Flügel. Die vier Doppelzimmer im Hotelchen an der Rauschen sowie ein Fernsehraum sind in beiden Gebäudeteilen zu finden. Frühstück, bestehend in erster Linie aus regionalen Produkten und selbstgebackenem Brot, gibt es auf Wunsch auch auf‘s Zimmer. ----- Martina Unterharnscheit: "Nachdem ich viel gereist bin und an mehreren Stellen in Deutschland gelebt habe, entschlossen sich mein Mann Martin Woerner und ich, nach Bad Münstereifel zu ziehen. Hier lebe ich meinen Traum." Zunächst war die kreative Unternehmerin in der Textilbranche unterwegs, über die Jahre entschloss sie sich, als professionelle Künstlerin zu leben. Bevor das Duo Unterharnscheidt / Woerner das Hotel kaufte, war das Haus eine weit über die Region hinaus bekannte Weinstube/Restaurant. In der Chronik auf der Hauswand steht geschrieben: "1973 gründeten Willy Brandt und Mário Soares im ,Weinhaus an der Rauschen' am 19. April die Sozialistische Partei Portugals." Heute steuern Einzelpersonen und Gruppen, die die Natur, die Schönheiten Bad Münstereifels und vor allem die des Hotels und zeitgenössischer Kunst zu schätzen wissen, die Heisterbacher Straße 1 an. Denn das ganze Haus ist voller Kunst, die einmal pro Jahr ausgetauscht wird. Vor allem Textilkunst genießt einen Schwerpunkt. Hinzu gesellen sich regelmäßige, öffentliche Veranstaltungen. ----- Einmal pro Monat gibt es etwa das "Gespräch am Kamin", "Identität“ lautet das Oberthema. Martina Unterharnscheidt: "Mit bekannten und erfahrenen Menschen können die Besucher hier sehr persönliche Gespräche führen, es geht zu wie unter Freunden." Im Kunstraum ist aktuell eine Ausstellung der beiden Künstler Frank T. Thomas (Gemälde) und Angela Lenk (textile Objekte) zu sehen. Am 22. April 2019 endet diese Ausstellung und eine neue wird präsentiert. Jeden Freitag öffnet der Kunstraum im Hotelchen an der Rauschen für jeden Interessierten seine Türe zwischen 16 und 20 Uhr. Weitere Besichtigungstermine sind nach Anmeldung möglich. Martina Unterharnscheidt wirkt sehr glücklich und trotz der großen Arbeit, dieses Haus zu neuer Blüte geführt zu haben, völlig entspannt und aufgeräumt. Sie sagt: "Es macht total Spaß, Hotel und Kunst zusammenzuführen." Weitere Infos zu "Kunst & Hotelchen an der Rauschen“ gibt es entweder unter der Telefonnummer 0 22 53/6 07 00 92 oder im Internet: www.hotelchen-an-der-rauschen.de

 

Danke Martina für Deine Gastfreundschaft, für Deinen Auftrag und für dieses wunderbar wandelbare Gesamtkunstwerk, das Du da geschaffen hast!

Bei Hämmer - die kultige Kneipe mit der Ecke

Vettweiß. "Wir sind die letzte Eierlikörkneipe vor der Autobahn", scherzt Frank Hamannt, besser bekannt als "Hämmer von Vettweiß". Der Clou: bei Hämmer gibt es, vor allem während die Ligaspiele laufen, Eierlikör vom Fass. Seit acht Jahren führt Hämmer die gut 100 Jahre alte Kneipe an der Gereonstraße 5. Der Lüxheimer kennt die Lokalität von Kindesbeinen an, wenn zunächst auch eher flüchtig. Zwölf Jahre lang arbeitete Frank Hamannt bei der Firma Eismann als Handelsvertreter. Als solcher verfolgte er ein FC Köln-Spiel in der Kneipe in Vettweiß. Damals schaute er sich in der Lokalität beiläufig um und dachte so nebenher: "Hier könnte man durchaus was draus machen." Und als ob die Gedanken die Richtung vorgegeben hätten: Drei Monate nach diesem Besuch war die Kneipe tatsächlich geschlossen. Hämmer nahm Kontakt auf und setzte sich mit dem Verpächter an einen Tisch, denn er wollte seinen Traum, eine Kneipe zu führen, nun wahr machen. ----- Drei Jahre lang arbeitete er zweigleisig: Über Tag war er der Handelsvertreter und und am Abend und vor allen Dingen in der Nacht der Gastwirt aus Leidenschaft. Er wusste aber auch: "Eine Kneipe auf dem Dorf braucht entweder gutes Essen oder irgendeinen außergewöhnlichen Anziehungspunkt, der auch Leute von außerhalb immer wieder anlockt." Der musikbegeisterte Kneipier nahm Kontakt zu unterschiedlichen Künstlern auf, nicht selten führen ihn seine Wege dafür nach Köln. Unterstützt wird der 44-Jährige dabei stets von seiner Ehefrau Silke, zur Familie zählen inzwischen zwei Kinder. Die Kinder gaben auch den Ausschlag, sich irgendwann für einen der Jobs zu entscheiden. Hämmer wählte den kultig-urigen Ort, in dem er sich absolut wohl fühlt. ----- Damit sich auch seine Gäste wohl fühlen, bietet er eine ganze Menge, angefangen vom persönlichen Wort, das er mit jedem wechseln möchte, der seine Kneipe besucht, bis hin zu einem Dart-Raum mit zwei Dartautomaten, einem Schankraum, indem Sky läuft und einem Saal, in dem es sich bestens feiern lässt und in dem inzwischen regelmäßig Konzerte und Veranstaltungen, aber auch Firmen- und Familienfeiern über die Bühne gehen. Hinzu kommt ein Biergarten, indem der Grill gerne angeworfen wird. Ansonsten bietet Hämmer Frikadelle mit Kartoffelsalat, an Veranstaltungstagen auch eine kleine Imbisskarte. Da sich diverse Veranstaltungen etabliert haben und auch immer neue Anfragen hinzukommen, organisiert Frank Hamannt seinen Veranstaltungskalender immer schon ein, zwei Jahre im Voraus. Gebündelt wird der Kalender seit vergangenem Jahr in einem kleinen Heftchen, das den Titel "Hämmer's Triple H" trägt. Immer für ein halbes Jahr im Voraus hält der Interessent darin die Veranstaltungen auf einen Blick in den Händen. Jede Veranstaltung beziehungsweise jeder auftretende Künstler und sein Können wird genau beschrieben, so dass die Auswahl damit deutlich erleichtert wird. ----- Einmal im Monat wird bei Hämmer "Hämmer's Musik-Mittwoch" jeweils ab 20 Uhr angeboten. Der Eintritt ist frei. Musiker und Sänger wie das Duo Stunde Zehn (24. April), Shane Vanderwall (5. Juni) oder auch Claude Bourbon (3. Juli) geben sich die Klinke in die Hand. Dienstag, 2. April, steht "Steffis Kneipenquiz" an, eine Kooperation zwischen Hämmer und WDR 2. Start ist 20 Uhr, Einlass 18.45. Die Karte kostet 23 Euro. Ebenfalls große Aufmerksamkeit wird am Samstag, 23. März, die Coverband "Stingchronicity" mit Songs von Sting und Police hervorrufen. Start ist 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Die Karte kostet im Vorverkauf zwölf Euro und an der Abendkasse 15 Euro. Das ganze Programm der kultigen Kulturkneipe, zudem auch Schockturniere, Travestieshows und die Show "Kunst gegen Bares" zählen, ist auch im Netz unter http://www.xn--bei-hmmer-z2a.de/ zu finden. Geöffnet hat Hämmer jede Woche Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag ab 17 Uhr. Und, wer möchte, ein letztes Eierlikörchen vor der Autobahn gibt es ebenfalls auf Bestellung.

 

Danke Hämmer für Deinen Auftrag - Kneipenkult in Reinkultur!

Was für ein Theater: "Wo os die ahle Kirchenchronik?"

Hellenthal. Geschichten wie aus dem Leben gegriffen, gespielt in astreinem Hellenthaler Platt, dafür sind die Theaterfreunde Hellenthal weit über die Grenzen ihrer großflächigen Kommune hinaus bekannt. Auch in den vergangenen Monaten haben sie wieder fleißig geübt, um ihren treuen Fans und denen, die es werden könnten, ein exklusives und köstliches Theatervergnügen präsentieren zu können. "Wo os die ahle Kirchenchronik" (übersetzt: "Die verschollene Kirchenchronik") lautet der Titel der Komödie in drei Akten, geschrieben von Bühnenautor Reiner Schrade. Die Übersetzung ins Hellenthaler Platt übernimmt in der Regel Schauspielerin Annette Wiesen mit Familie. In der spannenden und turbulenten Story geht es um ein altersschwaches Kirchendach, klamme Kirchenkassen und eben eine verschwundene Chronik. ----- In diesem verschollenen Kirchenpapier stehen allerdings wichtige Regelungen für das Gemeindeleben. Die Bürgermeisterin, der Pfarrer, ein "Auswärtiger" und weitere Figuren sorgen für Kurzweil und Zwerchfellmassage. In Hellenthal spielen für die Besucher: Karl-Friedrich Axmacher, Annette Wiesen, Hans-Josef Neschen, Marita Pützer, Edith Schmidt, Herbert Mirbach, Georg Pütz, der auch für die Bühne zuständig ist, und Andrea Mirbach. Waltraud Schäfer ist die Souffleuse und Josef Kirfel führt Regie. ----- Dass die Theaterfreunde in Hellenthal als Verein überlebten, das war noch vor gut einem Jahr nicht unbedingt abzusehen. Ursprünglich gehörte diese Abteilung dem örtlichen Männergesangverein an, der sich allerdings im vergangenen Jahr auflöste. Die Schauspielgruppe gründete daraufhin einen eigenen Verein und agiert seither autark. Rund 30 Mitglieder zählt der gemeinnützige Zusammenschluss inzwischen, darunter zehn Aktive. Vorsitzende ist Andrea Mirbach. Sie verspricht: "Es werden zwei lohnenswerte Aufführungen werden und wir danken der Dorfjugend und dem Eifelverein, dass sie uns tatkräftig bei den Ausrichtung der Veranstaltung unterstützen." ----- Die Premiere von "Wo os die ahle Kirchenchronik" geht am Samstag, 23. März, ab 19 Uhr über die Bühne der Hellenthaler Grenzlandhalle. Am Sonntag startet die Aufführung des Stücks "Wo os die ahle Kirchenchronik" um 15 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Für das leibliche Wohl wird an beiden Tagen ausreichend gesorgt sein. Die Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, Kinder/Jugendliche 4 Euro. Karten gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Wer Kontakt zu den Theaterfreunden aufnehmen möchte: andrea.mirbach@web.de

 

Danke für diese freundschaftliche Kooperation und für die Unterstützung des Freien Journalismus im Kreis Eiskirchen mit dieser Anzeige sage ich an die Theaterfreunde nach Hellenthal! Und viel Erfolg bei den Aufführungen!

Hautpflege und Ruhe in Vlatten

Vlatten. "Offline" steht auf einer Augenmaske aus Stoff, und dieses Wort ist Programm im Kosmetikstudio von Monika Monschau-Wollny. Eine Klingel an der Türe gibt es nicht, braucht es auch am ebenerdigen Eingang nicht. Entspannung und Ruhe stehen oben an. Recht schlicht, ohne viel Schnick-Schnack, ist das Studio eingerichtet. Einzige Farbkleckse bilden die fantastischen Bilder von Künstler Frank Wollny, Ehemann der Kosmetikerin. Wegen eigener Hautprobleme beschäftigte sich Monika Monschau-Wollny vor einigen Jahren intensiv mit Kosmetik. ----- Die 49-jährige Mutter einer Tochter probierte an ihrer eigenen Haut und informierte sich. Die Groß- und Außenhandelskauffrau stellte fest: ihre Haut war trocken im oberen Bereich, in den unteren Schichten jedoch fettig. Monika Monschau-Wollny: "Fett war genug vorhanden, aber Feuchtigkeit fehlte." Hinzu kam auch noch eine Allergie. Per Fernstudium bewältigte sie innerhalb von neun Monaten eine Ausbildung zur staatlich geprüften Kosmetikerin. Vor einem Jahr wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit mit eigenem Studio. Der Schwerpunkt liegt auf Pflege und Entspannung, Steckenpferd ist eine Produktlinie für Allergiker und individuell auf die Haut der Kundinnen oder des Kunden abgestimmte Cremes. Auch die Jahreszeiten sorgen dafür, dass Cremes angepasst werden sollten, um die Haut optimal zu pflegen und zu schützen. So zeigt sich die Haut in der Regel im Winter wesentlich trockener als im Sommer. Auf Gerätschaften verzichtet Monika Monschau-Wollny zum großen Teil. ----- Allerdings greift sie etwa auf ein Hilfsmittel zurück, das ohne Nadelstich Hyaluron in die Haut per Hochdruck einschleusen kann. Falten können so gemildert und Lippenvolumen aufgebaut werden. Wer Kontakt mit Monika Monschau-Wollny aufnehmen möchte, kann mailen unter info@kosmetik-monschau-wollny.com oder anrufen unter 02425901860 oder unter 0171/64 16 22 5. Weitere Infos gibt es auch im Netz: www.kosmetik-monschau-wollny.com

Danke für die wohltuende Kooperation!

Tierisch gut aufgepasst

Erftstadt. Alles begann aus dem Moment heraus. Eine Bekannte klingelte mittags an der Haustüre von Martina Hudtwalker. Sie war auf der Suche nach einem "Katzensitter" und wusste, dass Martina Hudtwalker im Tierschutz tätig ist. "Kennst Du nicht jemanden, der einige Tage auf meine Katze aufpassen könnte, leider ist meine Nachbarin momentan nicht da und ich muss reisen", lautete die Frage samt Begründung. Martina Hudtwalker liebt von Kindesbeinen an Tiere und sie zögerte nicht lange. Die Antwort lautete: "Klar, das mache ich doch gerne." ----- Als die Bekannte ihr für den Dienst sogar einen Obolus anbot, sagte sie: "Nee, lass' mal." Doch als sie ihre Haustüre nach diesem Gespräch wieder schloss dachte die gelernte Arzthelferin, die zwei erwachsene Söhne hat und auch in anderen Berufen bereits unterwegs war: "Mensch, beruflich etwas mit Tieren machen, das wäre mir eine Herzensangelegenheit, und das wäre tatsächlich eine Möglichkeit." Aus der ersten zarten Idee wurde ein richtiger Plan, ein Konzept. "Tierisch - Haustierbetreuung in gewohnter Umgebung" lautet nun der Titel des kleinen Unternehmens. ----- Egal, ob Halter von Katze, Wellensittich, Meerschweinchen oder Kaninchen in Urlaub fahren möchten, auf Dienstreise gehen oder einen Krankenhausaufenthalt vor sich haben, Martina Hudtwalker kommt ins Haus und versorgt die Tiere. Und zwar so, wie es die Halter wünschen. In der Regel wird sie morgens und abends gefragt. Dann fährt die 52-Jährige zu ihren kleinen Kunden, im Auto hat sie stets Katzenspielzeug, ein paar Leckerlies für ihre Schützlinge und Hausschluppen dabei. Vor Ort zieht sie dann die Straßenschuhe aus und Hausschuhe an. Anschließend wird gefüttert, gespielt, das Fell gepflegt und gestreichelt und lieb zugeredet. Im Vorfeld des Auftrags bietet Martina Hudtwalker ein Kennenlerngespräch an. ----- Hudtwalker: "Diese Aufgabe zu übernehmen ist große Vertrauenssache." Geraten die Tiere während der Abwesenheit der Herrchen und Frauchen in Not, ist der Gang mit ihnen zum Tierarzt ebenso selbstverständlich für die Tiersitterin wie die Medikamentengabe. Martina Hudtwalker: "Alles geschieht allerdings immer nur nach Rücksprache mit den Eigentümern." Ebenso hat sie sich für den Fall der Fälle gerüstet, sollte ihr während der Autofahrt beispielsweise einmal selber etwas passieren. Auch hier hat sie vorgesorgt und würde nach Rücksprache mit den Tierhaltern organisieren, einen vertrauenswürdige, tierliebe dritte Person ausnahmsweise zur Betreuung des Tieres loszuschicken. Aber an einen derartigen Fall mag sie gar nicht denken, dafür liebt sie Tiere viel zu sehr, dafür macht ihr der Job viel zu viel Freude. ----- Grundsätzlich passt die Unternehmerin auf alles auf, was nicht acht Beine hat, ebenso passt sie nicht auf Hunde auf. Hudtwalker: "Vogelspinnen etwa nehme ich nicht, Schlangen dagegen schon. Hunde betreue ich nicht, da ich keinen Gassi-Geh-Service anbiete und Hunde bei längerer Abwesenheit des Besitzers besser bei einer ihnen vertrauten Person oder in eine Hundepension einziehen sollten.“ Bei Katzen ist das etwas anderes." Der Arbeitsradius von Martina Hudtwalker beträgt um Erftstadt herum zwischen 15 und 20 Kilometer. ----- Sie sagt: "Gerne fahre ich bis Nörvenich, Vettweiß, Zülpich, Weilerswist, Brühl und Hürth. Gegen einen Aufpreis würde sie auch weitere Strecken in Kauf nehmen. Für die Betreuung einer Katze zweimal pro Tag fragt sie sich 15 Euro, für zwei Katzen 20 Euro. Hinzu kommen Fahrtkosten in Höhe von 30 Cent pro gefahrenem Kilometer und sollte ein Tierarztbesuch notwendig werden, kämen pro Stunde 15 Euro hinzu. Wenn gewünscht, leert Martina Hudtwalker auch den Briefkasten, stellt die Mülltonne raus, füttert die Vögel oder Fische im Garten, versorgt die Pflanzen und öffnet und schließt die Jalousien. Wer Martina Hudtwalker kontaktieren möchte, kann dies telefonisch erledigen unter 0157/87075101 oder per Mail thojo13@freenet.de .

 

Danke für diese tierisch nette Kooperation!

Vorhang auf und Bühne frei - Theater in Kall-Steinfeld

Kall-Steinfeld. Was geschieht, wenn Otto-Normalverbraucher plötzlich eine Menge Geld in den Händen hält? Richtig! Es wird massiv turbulent und sehr witzig. Die "Theaterfreunde Kall" haben sich für die anstehenden Frühjahrs-Aufführungen mit dem 90-minütigen Schwank in drei Akten "Blaues Blut und Erbsensuppe" des Themas angenommen. Otto spielt den Auftragsgriller mit eigener Bude. Der gemütlich-friedliche Tüftler will eine neue Frikadelle kreieren, entwickelt aber stattdessen eine Wunderpille, und siehe da: er wird über Nacht zum Millionär. Während Otto auf dem Boden der Tatsachen bleiben und ein ganz normales Leben weiter führen möchte, dreht seine Gattin am Rad. Frei nach dem Motto "Heute sind wir wer" möchte sie sofort zur High Society zählen. Prominente gehen im Haus des neureichen Paares ein und aus und Otto erkennt zügig: "Jetzt dreht die Aal durch." In den vergangenen 23 Jahre haben sich die Theaterfreunde Kall einen ausgezeichneten Namen erspielt, für viele Bürger ist eine der Aufführungen ein Pflichttermin im Jahreskalender.

Aufführungstermine:

Die Aufführungen des Theaterstücks "Blaues Blut und Erbsensuppe", gespielt von den Theaterfreunden Kall, finden am Samstag und Sonntag, 13. und 14. April, in der Aula des Hermann Josef Kollegs in Kall-Steinfeld statt.
Am Samstag startet die Vorstellung um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr, am Sonntag geht es um 15 Uhr los, Einlass ist ab 14. Uhr. Für das leibliche Wohl ist natürlich gut gesorgt. Ebenso sind Parkplätze ausreichend vorhanden. Der Eintritt ist frei(willig), um Spenden wird gebeten.
Das Spendengeld wird für die Unterstützung von Projekten in der Region sowie für ein Schulprojekt in Brasilien verwendet.
Zudem suchen die Theaterfreunde Kall Verstärkung. Wer Lust verspürt mitzuspielen, kann sich gerne bei den Akteuren melden. Es spielen für Sie: Elke Arens, Bernd Hecker, Mira Schreiber, Andreas Poth, Elena Schmitz, Philipp Winter, Cordula Waberzeck, Andrea Happrich, Vanessa Ruland.

 

Danke an die Theaterfreunde Kall für die sehenswerte und theatralische Kooperation!

Der Sötenicher Hundezirkus - on tour mit Monika Schmalz, Nero und Merlin

Mechernich. Freude, Gesellschaft und Spaß am Spiel, das sind die Komponenten, die im Barbarahof in Mechernich eine Veranstaltung etablierten. Seit einigen Jahren besucht Monika Schmalz aus Sötenich mit ihren Hunden Nero und Merlin den Barbarahof, um dort fast eine Stunde lang 22 Kunststücke vorzuführen. Bis vor einem Jahr lebte die Mutter der Hundetrainerin in diesem Seniorenhaus, daher stammt die Verbindung. Monika Schmalz: "Seit meinem neunten Lebensjahr arbeite ich mit Hunden. Als ich 13 Jahre alt war, bekam ich meinen ersten eigenen Hund, die Schäferhündin Anka, die ich selbst zum Schutzhund ausbildete. ------ Das Training mit den Hunden macht mir unglaublichen Spaß und passiert ohne Druck und Zwang." Den Tieren und den Zuschauern scheint es ebenfalls sehr viel Spaß zu machen, alle sind mit Begeisterung dabei. Während der quirligen Stunde dürfen die Zuschauer immer wieder eine Karte ziehen, auf der geschrieben steht, was die Hunde zu zeigen haben. Sie springen durch Reifen, kriechen und laufen vorwärts und rückwärts durch Beine, zeigen, wo Links und Rechts oder Schwarz und Weiß ist und suchen versteckte Gegenstände und Personen. Zudem können diese beiden Tiere ihr Zimmer aufräumen, in dem sie auf dem Boden verstreute Gegenstände mit dem Maul in einen Korb tragen, auch sind sie in der Lage, Wäsche von der Leine zu zupfen und in einem Korb abzulegen. Da jeder Hund so seine Vorliebe hat, gibt es auch Applaus, wenn mal der ein oder andere Trick nicht ganz so reibungslos gelingt wie geplant. Dass die Tricks allerdings doch so gut gelingen, wie sie gelingen, dafür sorgt das bei Frauchen und Hund beliebte "Clickertraining". Monika Schmalz hält dazu den so genannten Clicker in den Händen. Dieser ist vergleichbar mit einem Knackfrosch. Gibt sie damit bei bestimmten Aktionen des Tieres klickernde Geräusche ab, weiß das Tier: "Aha, das also möchte Frauchen haben." Natürlich gibt es bei Erfolg auch immer ein Leckerchen. Die Zuschauer sind hin und weg und folgen mit Spannung dem Geschehen. Die Gesichter wirken zum Ende der Stunde hin entspannt und gelockert. Monika Schmalz: "Die Wirkung von Tieren ist manchmal unglaublich." ------ So schaffte es Merlin, bei einer spastischen Seniorin die Hand, die in sein Fell gelegt wurde, zu lockern. Überhaupt ist Merlin, ebenso wie Nero, besonders und einzigartig. Die beiden Hunde leben zusammen mit drei Katzen in friedlicher Einheit. Merlin und eine Katze teilen sich nicht selten den Ruheplatz. Und da Merlin ein sehr empathischer Charakter ist, staunen Beobachter Bauklötze, wenn er nach getaner Arbeit zufrieden ruht: Er schnurrt inbrünstig mit geschlossenen Augen wie eine Katze, nur eben so sonor voll wie eine Riesenkatze! Für Monika Schmalz, hauptberuflich Reiki-Meisterin bedeutet die Zeit mit ihren Tieren Erholung in der Freizeit: "Ich bin zufrieden und die Tiere sind es auch." Inzwischen zeigt der sympathische Sötenicher Hundezirkus auch in Blankenheim und in Schleiden seine unterhaltsam-wohltuenden Tricks. Wer Interesse hat, Kontakt zu Monika Schmalz aufzunehmen, kann sich im Internet umschauen.

www.tierwelt-urfttal.de

 

Danke für die Kooperation, die tierisch Spaß gemacht hat.

 

Eine Reise ins Ich - Buchvorstellung

Erftstadt. "Leben ist Flickwerk", sagt Susanne Neumann, und breitet drei Bücher vor sich aus. Die staatlich geprüfte Heilpraktikerin (Psychotherapie), die seit 19 Jahren in Erftstadt lebt und aus Heilbronn stammt, nahm vor einigen Jahren zum ersten Mal Anlauf und wurde Autorin. Sie schrieb das Buch "Patchiiees … Spiegelbegleiter". Erschienen ist es, wie die anderen Bücher auch, im Noel-Verlag. Es folgten zwei weitere Bände. Das zweite Werk trägt den Titel "Patchiiees … Spiegelbegleiter - Folge deinem Traum" und das dritte Werk, erschienen im Sommer 2018, trägt den Titel "Patchiiees … Spiegelbegleiter - Der Star bist DU selbst". Immer schreibt die gelernte Industriekauffrau, die irgendwann beschloss, ihren Lebensweg zu ändern, in der "Ich"-Form. Sie schildert eigene Erlebnisse oder Erlebnisse, die an sie heran getragen wurden. Die Hilfestellung, sich aus schwierig erscheinenden Lebenssituationen wieder heraus zu manövrieren, sucht sie nicht in der Außenwelt, sondern sie startet die Reise in die "Anderswelt". ------ Susanne Neumann erklärt: "Die Anderswelt, das ist die Welt in einem drin." Um sich dort zurechtzufinden erfand Susanne Neumann den "Telepatanten", einen Elefanten, der als Wegbegleiter dient. Die Bücher beinhalten emotional die komplette Gefühlspalette, von tottraurig über angespannt bis zum Anschlag bis hin zum Mut, neue Ufer anzusteuern und auch lustige Passagen. Weitere Tiere treten auf, immer mit einem feinsinnigen Hintergrund. Susanne Neumann: "Das Wort Patchiiees, das in jedem Titel der Buchtrilogie vorkommt, bedeutet eben Flickwerk. Das Leben ist ein Flickwerk und es kommt darauf an, was man selber daraus macht." So versteht sie auch den Umgang mit ihren Büchern. Neumann: "Jeder macht etwas anderes damit und zieht andere Schlüsse daraus, aber alle Ergebnisse sind richtig. Ich möchte damit Türen öffnen und Denkprozesse anstupsen." ------ Susanne Neumann weiß, wovon sie schreibt. Während ihres 40-Stunden-Jobs als Industriekauffrau absolvierte sie die Heilpraktiker-Schule zusätzlich dreimal pro Woche. Als ihre Ehefrau an Krebs erkrankte war das ein tiefer Einschnitt, den es zu bewältigen galt. Es folgte das erste Buch und der Schritt in eine neue berufliche Richtung. Eine Erkenntnis, die Susanne Neumann gerne weitergibt: "Folge deinem Traum. Das Problem ist allerdings häufig: Die Träume sind vorhanden, aber der Träumende muss auch etwas dafür tun." Die Komplettierung der Bücher lieferte der Vater der Autorin, Hans Neumann. Er steuerte Buntstiftzeichnungen bei, die die Worte zu einfach verständlichen Bildern ohne grelle Farben werden lassen. Diese Bilder unterstreichen die Intention, wie Susanne Neumann betont: "Es geht weit weg vom spirituellen Guru-Dasein. Es wird nichts gewertet, das Aktionsfeld ist das richtige Leben." Weitere Informationen zu den Büchern von Susanne Neumann, die jeweils 16,90 Euro kosten und in jeder Buchhandlung und im Internet erhältlich sind, gibt es im Netz. http://neue-wege-wagen-sneumann.de/Startseite

 

Danke an Susanne Neumann für die liberale Kooperation!

Aufschlag in Kall

Kall/Zülpich. Mit Spannung schauen die Bürger der Nordeifel auf den neuen Anbau des Kaller Rathauses. "Haus der Begegnung" wird der Ort heißen, und einen der ersten Kurse, der dort stattfinden wird, leitet Christina von St. Vith. "Bewegung und Entspannung" bietet die junge Frau aus Zülpich dort ab Februar 2019 jeden Montagabend an. Ein Kurs startet um 18 Uhr und geht bis 19 Uhr, der zweite Kurs beginnt um 19.15 Uhr und endet um 20.15 Uhr. Auch in Zülpich in der Kindertagesstätte "FamilienBande" ist die 28-Jährige aktiv, leitet dort ebenfalls Kurse für Erwachsene (Bewegung & Entspannung immer donnerstags am Abend) und Kinderkurse (Kreativer Kindertanz jeden Freitagnachmittag für Drei- bis Sechsjährige). Christina von St. Vith, älteste Schwester von vier Brüdern, geht in ihrer selbstständigen Arbeit auf, nachdem sie schon einiges an Erfahrung und Bildung aufgenommen hat. ------ Geboren wurde Christina von St. Vith in Düren, heute lebt sie in Zülpich. Das Studium der Logopädie (Bachelor) und weitere Ausbildungsbausteine, etwa zur Tanzpädagogin, führten sie unter anderem in die Niederlande. Irland bezeichnet sie als "mein zweites zu Hause". Mit ihrem Konzept "wachsen erleben" möchte sie in einer nach ihrem Empfinden eher vom Verstand regierten Welt Sensibilität und Freude vermitteln. Christina von St. Vith beschreibt: "Der Verlauf meines bisherigen Lebens hat mich zu meiner jetzigen Berufung geführt." Ihr Motor, um diesen Weg zu gehen, ist ihre Neugierde. Veränderungen nimmt sie gerne an. Christina von St. Vith: "Jede Entscheidung, die zur Veränderung geführt hat, hat mich reifen lassen. Wir wachsen an unseren Aufgaben und lernen aus Erfahrung. Entscheidend ist dabei, dass wir unserem Herzen folgen und dem eigenen Körperempfinden vertrauen." Diesen Grundgedanken möchte sie vermitteln - an alle Altersstufen. Mit den Kindern etwa fährt sie zu Stundenbeginn mit einem imaginären Zug auf die Tanzinsel, die natürlich nur in den Köpfen und Herzen der Teilnehmer existiert. ------ Im Bahnhof der Tanzinsel angekommen wird ein Begrüßungslied gesungen, dann warten choreografische oder auch improvisatorische Elemente auf die Kleinen, die diese Art der Phantasie- und Bewegungsreise gerne annehmen. Erwachsene werden während der Bewegungs- und Entspannungsstunde eher in ihr Inneres geführt. Atem- und Dehnungsübungen erinnern an Yoga, doch kreiert die Kursleiterin aufgrund ihrer Erfahrung in erster Linie ihr ganz eigenes Programm. Größtes Erfolgserlebnis für Christina von St. Vith ist es, wenn die Teilnehmer mit angespannter Körperhaltung eine Stunde beginnen und dann völlig gelöst und gelockert den Raum nach 60 Minuten wieder verlassen. Christina von St. Vith: "Dann weiß ich, ihnen geht es gut und sie sind bei sich angekommen.“ Wer sich für eines der Angebote interessiert, der kann sich auf der Internetseite umsehen: www.wachsen-erleben.com oder anrufen unter 0172/9886228 .

 

Vielen Dank für die Kooperation an Christina von St. Vith, der ich seit vielen Jahren immer im richtigen Moment über den Weg laufe.

Der vielseitige Illuminator - Toto und Team

Eifel. Wo "Toto" auftaucht, da ist immer was los. Thorsten "Toto" Harth ist der Chef von TNT-Eventservice, einer weit über die Grenzen der Eifel hinaus bekannten Firma, die sich die Gestaltung von Festlichkeiten und Veranstaltungen auf die Fahne geschrieben hat. Egal, ob es um Licht- und Tontechnik, Fotografie, den Einsatz einer Fotobox, einen DJ-Service, das Erstellen von Werbung oder auch den Verleih von Gerätschaften geht. Toto, gemeinsam mit seinen Kollegen Tommy und Chris, ist zur Stelle. Chris, auch als „DJ Firers“ bekannt, liebt Musik. Als er durch einen Bekannten in die Welt des Auflegens eingeführt wurde, war er sofort Feuer und Flamme, daher der Name. Tommy, auch als „DJ Tommy“ bekannt, war in jungen Jahren schon für Musik zu begeistern. Mit der Familien-Band zog er durch die Festzelte. 2013 sollte sich das Blatt aber wenden, als Toto ihn fragte: "Sollen wir nicht Karneval zusammen im Bistro auflegen." Ab da war Tommy mittendrin im Geschehen. ——— Der große Gemünder Kursaal ist ein beliebtes Objekt für Feten und Veranstaltungen aller Art. Der "Illuminator", Thorsten Harth, und sein Team kennen sich in diesem Saal, in dem maximal 550 Gäste auf Stühlen Platz finden, aus wie in der eigenen Westentasche. Muss der große Kursaal ausgeleuchtet und mit Musik bestückt werden, dann wird zunächst die Stuhl- und Tischordnung festgelegt. Anschließend beginnt der schweißtreibende und arbeitsintensive Aufbau. Passend zum Anlass legen die Mitarbeiter von TNT-Eventservice - nach Rücksprache mit den Veranstaltern - die Farbwahl fest. ——— Bei den Gemünder Schützen beispielsweise kommt gerne ein helles Grün in Verbindung mit einem Himmelblau zum Einsatz. Aus einem Berg von Equipment werden die einzelnen Geräte entnommen. Die Spots und Lichtleisten werden exakt platziert, in Gang gebracht und begutachtet. Toto bittet: "Der Spot da muss weg und die Blaue muss auf Grün." Die Ansage wird durchgeführt, die Farbabfolge passt jetzt perfekt. Alle Lampen werden per DMX ferngeschaltet, Kabel gibt es kaum noch. Nach einer guten Stunde ist der große Gemünder Kursaal eine andere Welt. Statt grellem Sonnenlicht, das durch aufgezogene, schwere Vorhänge fällt, beleuchten punktuell eingestellte Lichter stimmungsvoll den jetzt abgedunkelten Raum. Die Fete kann beginnen. Ein Steckenpferd von DJ Toto: Einmal im Monat einen Tanztee in einem Seniorenhaus ausrichten. Thorsten Harth: "Das mache ich seit drei Jahren und es kommt ausgezeichnet an. Ich freue mich, auch älteren Menschen ein paar schöne Stunden ausrichten zu können, das haben sie verdient." Bei Musik aus dem vergangenen Jahrhundert wird geschunkelt, getanzt und die Zeit vergessen. ——— Ausgezeichnet kam auch die Beleuchtung an, die TNT-Eventservice anlässlich einer Modenschau ausrichtete. Im Jahr begleitet Toto rund 20 Hochzeiten und bietet auch Shootings für Paare, Familien und Kinder an. Natürlich gehört auch die Begleitung von Kommunions- und Konfirmationsfeiern zum Angebot. Gerne denkt Toto an die Einsätze zurück, die ihn mit den Höhnern in Gemünd auf dem Marienplatz und mit Kasalla, ebenfalls auf dem Marienplatz in Gemünd zur 800-Jahrfeier und zum Kartoffelfest in Udenbreth zusammenführten. Damals hielt Toto das Live-Konzert in Bildern fest und freute sich, mit den bekannten und geschätzten Gesichtern auch einmal ein paar persönliche Worte hinter den Kulissen wechseln zu können. ——— Ein weiteres Plus des verheirateten Familienvaters von drei Kindern: Wo er auftaucht, verbreitet er von Natur aus gute Stimmung. Wie der hauptberufliche Drucker zu diesem Nebenjob kam? Als Sohn von Karl-Peter Harth, einem umtriebigen Musiker, spielte Thorsten Harth mit 16 Jahren zum ersten Mal öffentlich Schlagzeug. Doch Jahre später löste sich seine Band aus beruflichen Aspekten der Mitglieder auf. Toto: "Da ich mir ein Leben ohne Musik allerdings nicht vorstellen kann, meldete ich 2013 als Nebenjob TNT-Eventservice an. Und seither läuft's." Erreichbar ist Toto über die Internetseite http://tnt-eventservice.de/ , die auch viel Wissenswertes zum Angebot und detaillierte erste Kontaktmöglichkeiten enthält. Weiter freut er sich über eine sachbezogene Mail unter info@tnt-eventservice.de oder über einen Anruf, Telefon: 0 24 82/60 61 44.

 

Danke, für die wie immer professionelle und Gute-Laune-Machende Kooperation!

Tolle Kostüme und tolle Stimmung: Karnevalssitzung 2019 in Vossenack

Vossenack. Tanz, Musik und Büttenreden - da blieb keiner der Gäste im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus in Vossenack lange auf seinem Sitz kleben. Nach dem Einmarsch und der Begrüßung, musikalisch begleitet vom Trommlerkorps "Einigkeit" Vossenack (Leitung: Dirk Franke), stürmten zunächst die Kinder- und Jugendgarden der Karnevalsgesellschaft (KG) Els-Spechte Vossenack die Bühne. Die "Mini-Spechte" (Trainerin: Jenny Laufer), fegten über die Bretter, die die Welt bedeuten ebenso gekonnt und gut trainiert wie die "Maxi-Spechte", die in abwechslungsreichen Kostümierungen daher kamen und sich das Thema "Leben im Wasser" auf die Fahne geschrieben hatten. ———- KG-Präsidentin und Moderatorin des Abends, Andrea Hages, bat nach dem jugendlichen Wirbelsturm die Ehrensenatoren der KG vor das begeisterte Publikum. Als neue Ehrensenatorin wurde Susanne Gübbels vorgestellt, Chefin vom Hotel-Restaurant „Zum alten Forsthaus“ in Vossenack. KG-Vorsitzender Marcus Andres übergab Susanne Gübbels den Orden. ———- Da der Vorsitzende aus Hellenthal stammt, hatte es sich die Hellenthaler Prinzessin Anka I. (Stoff) nicht nehmen lassen, samt Gefolge in Vossenack zur Sitzung aufzuschlagen. ———- Auch das Rednerduo „Botz un Bötzje" stammt zumindest zur Hälfte aus der Gemeinde Hellenthal: Bötzje (Rainer Krewinkel) ist waschechter Blumenthaler. Das Duo ließ es verbal kräftig krachen: Aus „Fisternöllchen“ wird in der heutigen Zeit ein „Quicky“, ganz Köln ist voller Junggesellenabschiede und auch sonst sieht die Welt nicht immer rosig aus, es sei denn, es ist Karneval. ------- Mariechen Antonia Fliegen zeigte in leuchtendem Rot, was sie mit ihren zarten acht Jahren schon tänzerisch leisten kann. Tanzmariechen Janan Laufer wurde gebührend verabschiedet, Jugendtanzmariechen Chiara Linzenich begrüßt. Ein absoluter Hingucker waren in leuchtendem Gelb die "Landys" (Landfrauen). Als Hühner verkleidet machten sie eine tolle Figur und verteidigten mit flotten Schritten ihre Hähne. Weitere Programmpunkte: die Band "Raderdoll" aus Kreuzau, Büttenredner Benno Schneider als "Dr. B. Schneider", die KG "Echte Frönde" aus Stolberg, das Vossenacker Herrenballett mit dem viel sagenden Titel "De Hanghöhner", "De Heed Haase Brandenberg", Gäste aus Gey und Kleinhau, die Els-Show-Girls und die Rebellen aus Inden. Sowohl Bürgermeister Axel Buch als auch Ortsvorsteher Uli Hallmanns sagten einstimmig zur Sitzung:

So muss Karneval sein!

 

Danke für die tolle und reibungslose Kooperation!

Jung, begeistert und ein Plan

Nettersheim. Jung, begeistert und ein Plan - Moritz Bartsch hält seine Zukunft in den Händen. Der Schüler des Berufskollegs Eifel in Kall und Praktikant in der Firma seines Vaters vertreibt ein Gerät, von dem er absolut überzeugt ist: ein ausschließlich mit Wasser funktionierendes Luft- und Raumreinigungssystem. Fakt ist ja, dass die besten Wege nicht unbedingt immer die geraden sind, sondern oft auch die, die vom Zufall oder vom Schicksal oder wie es auch immer genannt werden mag, eigenartig gelenkt werden. Ralf Bartsch, Vater vom inzwischen 17-jährigen Moritz Bartsch, steht seit Jahr und Tag gemeinsam mit seiner Frau Bettina mit einem Lebensmittelwagen auf Märkten, so auch in Marmagen. Dort fiel ihm ein weiterer Anbieter auf, der ein Luft- und Reinigungssystem präsentierte, wie es Ralf Bartsch bisher noch nicht gesehen hatte. ------- Sensibilisiert war er für dieses Thema, weil seine Frau, sobald sie sich ins Bett legte, unter Atemnot litt. Der Nettersheimer informierte sich, die Worte "Matratze" und "Milben" fielen. Um seiner Frau zu helfen, probierte er das Gerät der Firma Hyla aus. Und siehe da: Kaum war das Haus inklusive Sofas, Teppiche und Matratzen einmal mit dem Multifunktionsgerät grundgereinigt, ließen die Luftprobleme von Bettina Bartsch nach, sie verschwanden. Kein Wunder: Einer der Entwickler von Hyla, das seit über 25 Jahren auf dem Markt zu finden ist und dessen "Geysirtechnik" ein Patent besitzt, ist ein slowenischer Ingenieur, der seiner Frau eben auch aus gesundheitlichen Gründen helfen wollte, die keinen Hausstaub verträgt. Ralf und Bettina Bartsch vertreiben inzwischen das Produkt, von dem sie wie ihr Sohn absolut überzeugt sind. ------- Und auch Moritz sitzt inzwischen mit im Boot seiner Eltern und übt sich in Sachen Kundenberatung und kaufmännischer Arbeit. Moritz Bartsch erklärt die Technik von Hyla: "Das Gerät arbeitet komplett ohne Chemie, nur mit normalem Leitungswasser." Vier Liter fasst der Tank des Luft- und Raumreinigers, der unter anderem auch als Staubsauger benutzt werden kann. Die eingesaugte Luft wird gereinigt, indem sie durch das Wasser geführt wird. "Das ist simpel und genial", befand Ralf Bartsch, als er sich das Gerät vorführen ließ. Ein Separator mit 600 Lamellen und 25 000 Umdrehungen pro Minute sorgt für die Trennung von Schmutz und gereinigter Luft. Während der Schmutz im Wasser hängen bleibt, wird die zu 99,7 Prozent von Kleinstpartikelchen gereinigte Luft wieder in den Raum abgegeben. Wer möchte, kann auch auf einen kleineren Raumreiniger zurückgreifen, der 1,5 Liter Wasser fasst und damit die Luft säubert. ------- Bettina Bartsch: "Die Luft im Raum wird aufgrund des Gerätes wirklich klar und sauber. Vergleichbar mit der Luftreinheit im Außenbereich, nachdem es geregnet hat." Was Moritz Bartsch so gut gefällt an dieser Arbeit, ein derartiges Gerät zu präsentieren: "Ich kann für mich selber entscheiden, was los ist, und ich darf jede Art von Leuten begeistern, das finde ich toll und spannend." Wer sich informieren möchte über Hyla bei Familie Bartsch, der kann kostenlos und unverbindlich die Telefonnummer 0157/79092878 wählen. Weitere Infos gibt es auch im Internet: www.hyla-germany.de/58574.

 

Danke an den Jung-Unternehmer für seinen Auftrag!

Von "Cake smash shooting", Golden Doodle und Lifestyle, nicht nur in der Eifel

Nideggen-Brück. "Cake smash shooting" - wer weiß schon, was das ist? Angela Goossens aus Nideggen-Brück weiß es. Sie ist Lifestyle-Fotografin und hat die aktuellen Trends auf dem Bildschirm. "Cake Smash shooting" ist eine witzige Art, den ersten Geburtstag eines Kindes zu feiern. Familienmitglieder backen einen cremigen Kuchen. Löffel und Gabel benötigt das Kind dann nicht, um den ersten Bissen zu erhaschen. Es darf die Händchen nehmen und nach Herzenslust naschen. Gemeinsam mit den Eltern wird der Kuchen dann nach dem Shooting gegessen. ------- Angela Goossens hat zwar die Möglichkeit in ihrem Haus, Rückwände zu gestalten, um Personen und Tiere beispielsweise im Porträt oder auch Objekte wie Skulpturen und Bilder mit neutralem Hintergrund fotografieren zu können. Doch die Fotografin bevorzugt, zu den Menschen hinzufahren und sie in ihrer gewohnten Umgebung zu fotografieren, was besonders bei Kindern und Tieren gut ankommt. Diese müssen sich nicht erst an ein neues Umfeld gewöhnen. In einem Vorgespräch klärt die gebürtige Niederländerin und studierte Journalistin, die vor einigen Jahren in die Eifel zog, Grundlegendes ab. ------- Angela Goossens sagt: "Wichtig ist es immer, dass der Kunde sich wohlfühlt. Dann werden auch die Fotos prima und wunschgemäß." Weitere Bausteine ihrer Arbeit sind das Fotografieren von Feierlichkeiten, Fotos von Natur und Landschaft, die für touristische Zwecke genutzt werden können und auch Fotos von Nahrungsmitteln, die etwa für Bücher, Kalender und das Internet taugen. Eine Besonderheit bietet sie in ihrem Haus in Brück an: Dort befindet sich eine Ferienwohnung, in der zwei Erwachsene mit maximal zwei Kindern übernachten können. Hunde sind erlaubt. Hundebesitzer können dann im Urlaub bei Angela Goossens gleich das Porträtshooting für ihren geliebten Vierbeiner mitnutzen. Die Fotografin selbst weiß an ihrer Seite einen treuen "Golden Doodle", das ist eine Mischung aus Golden Retriever und Pudel. ------- Egal, ob Stand Up-Paddling mit Hund oder weitere Spaziergänge um den von Angela Goossens so geliebten Rursee herum, der Golden Doodle macht alles mit, seinem Frauchen zu Liebe. Die Kombi von Wald und Wasser in der Eifel begeistert Angela Goossens nach wie vor. Diese Art, zu leben, drückt auch den Stil der sympathischen Unternehmerin aus: Dieser ist romantisch, nostalgisch, Vintage und immer mit etwas soft light dabei. Wer sich für die Fotografie von Angela Goossens interessiert, der kann im Internet schauen etwa auf www.instagram.com/softlightfotografie oder www.angelasfotografie.eu oder www.angelasfotografie.myportfolio.com und wer Kontakt aufnehmen möchte: aajgoossens@gmail.com

Foto-Collage/Foto Mitte: www.gkli.de
Fotos umlaufend: Angela Goossens

 

Danke an Angela Goossens für die Kooperation auf einer Wellenlänge.

Hinter den Kulissen - das Lern- und Nachhilfeinstitut "viaduktus" in Schleiden/Eifel

Schleiden. Ist das Bildungssystem wirklich so gut, dass alle Lernzweige jedem immer offen stehen? Sind die hiesigen Schulen gut ausgerüstet und ausreichend mit Lehrern bestückt? Haben wirklich alle Kinder die gleichen Chancen? Oder sind Kinder von Eltern, die ihre Sprösslinge auch in schwierigen Phasen eventuell sogar zusätzlich finanziell unterstützen, doch ein wenig gleicher? Im April 2019 begeht das Lern- und Nachhilfe-Institut „viaduktus“ sein fünfjähriges Bestehen „Am Markt“ 25 in 53937 Schleiden. Seit 14 Jahren bereits ist Beatrix Rodenbüsch, Inhaberin von „viaduktus“, im Lern- und Nachhilfegeschäft tätig. Sie sagt kurz und bündig und vor allem aus Erfahrung: "Das Bildungssystem in Nordrhein-Westfalen ist insgesamt für die Katz'." Lehrermangel, Unterrichtsausfall, zu große Klassen, das wird von vielen Eltern beklagt, und Schwierigkeiten im häuslichen Umfeld bringen Kinder aus dem Konzept und aus dem Tritt. In der Schule wird die Materie oft nicht ausreichend erklärt, manchmal wechseln die Lehrer zu häufig und es gehen aufgrund der Ansprüche der Eltern auch nicht selten Kinder auf ein Gymnasium, die dort einfach aufgrund ihrer Neigungen nicht hingehören. Rodenbüsch: „Das schlechte Bildungssystem hier im Bundesland fällt vor allem dann auf, wenn jemand wegzieht und in Bayern oder Baden-Württemberg landet. Der hat die berühmte Karte gezogen.“ ------- Das Lerninstitut „viaduktus“ in Schleiden besuchen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Schulen und Schulklassen und auch Berufsschulen sowie bildungswillige eingewanderte und aus der Eifel stammende Bürger aus der gesamten Region. Beatrix Rodenbüsch, 60-jährige Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Zwillingspärchen, managt das Institut seit fünf Jahren mit viel diplomatischem Geschick und mit Konsequenz. Schwierigen Kindern werden in höflicher Form Grenzen aufgezeigt. In der Regel ein erfolgreiches Verfahren, denn liebevoll aufgezeigte Grenzen brauchen die Kids, die sie leider nicht immer in Schule oder Familie finden, etwa, wenn die Eltern auseinander gehen und mit sich selber genug Schwierigkeiten haben. ------- Beatrix Rodenbüsch war neun Jahre erfolgreich als Angestellte, dann als Leiterin einer Nachhilfehilfeschule. Doch nach dieser Zeit merkte sie, dass sie das Management einer derartigen Schule lieber komplett selber in die Hand nehmen wollte und gründete ihr eigenes Institut namens „Lerninstitut viaduktus“.

Beatrix Rodenbüsch: „Besonders schöne Erfolgserlebnisse für uns sind, wenn wir sogar Sonderschüler erfolgreich fördern, die heute in einem handwerklichen Beruf tätig sind.“ Schulverweigerer, die die Kurve wieder genommen haben hin zum Lernen mit Freude – sofern die Eltern bereit sind, ihre Kinder mit rund 100 Euro im Monat für 90 Minuten Nachhilfe pro Woche zu unterstützen, damit sie zusätzlichen Unterricht im Lerninstitut „viaduktus“ nehmen können.
Unterrichtet werden von Fachkräften (in der Regel pensionierte Pädagogen, studierte Sprachenlehrer und Studenten) sämtliche gängigen Schulfächer im Gruppen- und auch im Einzelunterricht. Vorbereitungen gibt es auf diverse Schulabschlüsse und auf Sprachkurse der A1 und B2 Prüfungen. Weiter werden Hausaufgabenbetreuung und auch ganzjährige Kurse wie etwa Konzentrationskurse durchgeführt. ------- Weitere Infos gibt es bei Beatrix Rodenbüsch, Lerninstitut „viaduktus“, Am Markt 25, 53937 Schleiden, Telefon 0 24 45 / 8 52 86 80 oder per Mail schleiden@viaduktus-nachhilfe.de . Die Bürozeiten sind montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Infos auch im Netz: www.viaduktus-nachhilfe.de

 

Danke an Beatrix Rodenbüsch für die ehrlichen Worte und die ausgezeichnete Kooperation.


60 Jahre jugendliche Musik am Fuße der Wildenburg

Hellenthal-Manscheid. Auf die Stimmung kommt es an, nicht nur menschlich, sondern auch klanglich, und das seit nun genau 60 Jahren. Der Musikverein "Harmonie" Manscheid 1959 e.V. feiert im kommenden Jahr 2019 sein 60-jähriges Bestehen. Gleich zu Beginn des Jahres freuen sich die aktuell 32 aktiven Musikerinnen und Musiker, zwei stimmungsvolle Konzerte in herrlichen Kirchen präsentieren zu können. Am Sonntag, 6. Januar 2019, ab 15 Uhr wird in der wunderbaren Pfarrkirche St. Johann Baptist auf der Wildenburg ein abwechslungsreiches Programm von rund anderthalb Stunden geboten. Gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand laden die Aktiven dann noch mal am Freitag, 11. Januar 2019, ab 19.30 Uhr zum Konzert, diesmal nach St. Brigida in Blumenthal. Im Sommer wird das Jubiläumsfest weiter gefeiert, und zwar während der Manscheider Kirmes, die vom 30. August bis zum 2. September 2019 stattfindet. ------- Die Pfarre Wildenburg mit den Ortschaften Wildenburg, Manscheid, Bungenberg und Winten hat circa 200 Einwohner. Die 32 aktiven Musikerinnen und Musiker wohnen bis auf wenige Ausnahmen in der Pfarre oder haben dort ihre Wurzeln. Eine beachtliche Relation und ein Grund, in die Historie zu schauen und nachzuforschen, wie ein derartig starker Zusammenschluss zustande kam. ------- Wie nicht wenige Vereine erwuchs der Musikverein "Harmonie" Manscheid 1959 e. V. aus einer gemütlichen Kneipenrunde. Als die Frage gestellt wurde : "Wär spellt dann op dem Kinder- und Wiesenfest?" schnackelte es bei dem damaligen Rektor der Volksschule, Dieter Wieland, im Oberstübchen und er beschloss gemeinsam mit weiteren Gleichgesinnten, den Musikverein zu gründen. Gründungsmitglied Alois Degenhardt kann sich noch heute an die damalige Zeit erinnern. Fortan wurde geprobt und geprobt. Zunächst standen kirchliche Feiern an. Diese galt es, musikalisch zu gestalten. Schnell gesellte sich dann auch die musikalische Umrahmung weltlicher Feste hinzu. ------- Peter Ronig, Vorsitzender des Vereins, zitiert aus der Vereinschronik: "Nach und nach wurde bekannt, dass dort am Fuße der Wildenburg in der Eifelgemeinde Hellenthal eine junge und moderne Blaskapelle existierte." Die Jugendlichkeit hat sich die Gruppe bis heute erhalten. Denn Peter Ronig ist mit 56 Jahren einer der wenigen der "Älteren Garde", die meisten Aktiven sind zwischen 25 und 45 Jahre, zehn Mitspieler jünger als 25 Jahre. Zur Kapelle gehören derzeit sieben Trompeten, sieben Saxophone, drei Flöten, vier Klarinetten, zwei Posaunen, fünf Tenorhörner, ein Schlagzeuger, ein E-Bass und eine Tuba. Als Dirigent leitet mit glücklicher Hand der gelernte Saxophonist Guido Haep, ein Eigengewächs, die Geschicke des Vereins. Peter Ronig: "Guido Haep ist für uns ein absoluter Glücksfall. Er leitet den Verein von Anfang an ehrenamtlich. Deswegen können wir das derart eingesparte Geld wiederum in die Nachwuchsförderung stecken. ------- Mit "wir" meint Peter Ronig natürlich in erster Linie den gesamten Verein, doch insbesondere auch seine Stellvertreterin Anja Haep, Geschäftsführerin Kathrin Klein und die beiden Beisitzerinnen Anne Hupp und Monika Poschen. Da die Mitgliedschaften in vielen Vereinen immer rückläufiger werden und der demografische Wandel zuschlägt, legen die Manscheider mehr denn je Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses.------- Um Kindern und Jugendlichen eine kostengünstige und ausgezeichnete Ausbildung bieten zu können, übernimmt der Verein die Finanzierung mit 50 Prozent einer zweijährigen Ausbildung durch die Musikschule Schleiden oder die Privatmusikschule „Spiel mit“. Im dritten Jahr der Ausbildung legt der Verein, der seit 1979 dem Kreisverband Euskirchen des Volksmusikerbundes NRW angegliedert ist, immerhin jeweils noch ein Drittel der Kosten zu. Zeitgleich übernimmt der Zusammenschluss auch noch eine sechsmonatige Miete für ein Lerninstrument. Alles zusammen: Eine seltene und große Geste, die den Nachwuchs sichert. Peter Ronig: "Somit können Kinder und Jugendliche in Ruhe ihr Interesse am Instrument und an der Musik entdecken, ohne dass Geld zum Fenster raus geschmissen wird." ------- Proben, prominente Karnevalszüge spielen in Hecken und Kreuzau, musizieren zum Beispiel bei Kurkonzerten in Gemünd und Heimbach, Jubiläen musikalisch umrahmen und gute Stimmung verbreiten, alles Fälle für die junge und moderne Blaskapelle in Manscheid. Wer Interesse hat, mit dem Musikverein "Harmonie" Manscheid Kontakt aufzunehmen, der kann dies unter der Telefonnummer 02482/606896 tun oder besucht die Internetseite www.mv-manscheid.de

Die Konzerte und Festlichkeiten vom Musikverein "Harmonie" Manscheid e.V. im Jubiläumsjahr 2019 auf einen Blick:

- Sonntag, 6. Januar 2019, ab 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Johann Baptist auf der Wildenburg

- Freitag, 11. Januar 2019, ab 19.30 Uhr in der Kirche St. Brigida in Blumenthal

- Jubiläumsfest während der Manscheider Kirmes vom 30. August bis zum 2. September 2019

 

Danke für die Zusammenarbeit an den Musikverein "Harmonie" Manscheid e.V. und ein erfolgreiches Jubiläumsjahr!


Leben in der Jetzt-Zeit - Smart home in Embken

Embken. "Smart home", dieser Begriff ist in aller Munde. Alles wie von Zauberhand: Rollläden hoch und runter, Licht an, wenn jemand den Raum betritt und Licht automatisch gedimmt, sobald der Fernseher eingeschaltet wird. Selbstverständlich geht das Licht auch aus wie von Zauberhand, hat sich jemand längere Zeit im Raum nicht mehr bewegt. Licht in Schränken, Licht in Paneelen, Beschattung rein und raus; dringt jemand gewaltsam in die Wohnung oder das Haus ein, dann kommt eine Nachricht auf das Handy. Ebenso bei Feueralarm, Brandmelder schlagen dann an. Doch welcher "Otto Normalverbraucher" hat Lust und Zeit, sich mit all' diesen technischen Neuerungen wie ein hochausgebildeter Fachmann auseinanderzusetzen? Die Firma Becker &Team mit Sitz in Embken hatte da eine zündende Idee. Zwei Meister haben sich kurzgeschlossen und bieten ihre Dienste inzwischen im Doppelpack an, wenn gewünscht. Natürlich geben sie ihr Wissen auch gerne einzeln an den Kunden weiter. Michael Becker ist 49 Jahre alt und Schreinermeister in Embken in der dritten Generation. Sein Kollege Christoph Zerfas ist 27 Jahre alt und Elektromeister. Seit zwei Jahren komplettiert Christoph Zerfas das Team und bringt den zeitgemäßen Schwung mit, der Tradition und große Erfahrung aufmischt und zeitgemäß sortiert und aufstellt. Christoph Zerfas, Michael Becker und dessen Ehefrau Astrid Becker wissen: "Wer sich heute nicht zeitgemäß aufstellt, der hat schnell verloren." In diesem Zusammenhang fällt das Wort "Zeit", heute eben ein Dreh- und Angelpunkt. Wer mag so viel zeit investieren, bis er diverse Gebrauchsanleitungen bezüglich "Smart home" verstanden hat und auch umsetzen kann? Christoph Zerfas: "Wir überschütten unsere Kunden nicht mit den ganzen Möglichkeiten, die es so gibt. Wir schauen erst einmal, was möchte der Kunde wirklich haben, was ist sinnvoll?" Und wurde etwas installiert, dann empfiehlt der junge Meister: "Wir lassen die Kunden zunächst einige Wochen mit der Neuerung leben, sie können das erst einmal in Ruhe ausprobieren. Und auch für ältere Leute ist das Ganze interessant, ein Handy muss nicht vorhanden sein." Gleiches gilt für Schreinermeister Michael Becker und das zwölfköpfige Team der ganzen Firma. Der Wunsch des Kunden ist Programm, die zeitgemäße Ausrichtung allerdings auch. So wird das Thema "Zirbe" derzeit groß geschrieben. Betten aus diesem Holz sind nicht nur eine Augenweide, auch sollen sie positive Eigenschaften besitzen und den gesunden Schlaf des Menschen fördern. Weitere Infos zum Angebot der Firma Becker & Team gibt es unter 0 24 25 / 90 15 01 oder im Internet unter www.becker-und-team.de

 

Danke an Firma Becker & Team für den informativen Auftrag!


T.I.N.A. füllt Marktlücke im Gewerbegebiet in Kall

Kall. Geschäftsleute in der Eifel müssen ideenreich und innovativ sein, um Kunden anzulocken und bestehen zu können. Bettina "Tina" Rupp, die von Mitarbeiterin Daniela Zimmer unterstützt wird, ist eine innovative Geschäftsfrau. Statt sich in einer der immer leerer und uninteressanter werdenden Innenstädte wie etwa in Kall oder Gemünd anzusiedeln, geht sie einen komplett neuen Weg, und das mit Erfolg. Seit April 2016 betreibt sie im Kaller Gewerbegebiet in der Benzstraße 2 eine Boutique über einem Autohaus, auf dem ersten Stock. Bettina Rupp: "Bewusst setzen wir in der Eifel nicht auf Laufkundschaft. Wie sähe das auch aus, hätten wir ein Geschäft in einer Innenstadt mir konträren Geschäftszeiten. Die Passanten, die noch da sind, würden sich wundern, wie oft wir geschlossen haben." Mit ihren konträren Öffnungszeiten kommt Bettina Rupp allerdings bestens an. Sie öffnet ihr Geschäft dienstags und donnerstags von 16 bis 20 Uhr und freitags und samstags von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auch Modepartys sind möglich. Kommt eine "Gastgeberin" mit ihren mindestens drei Freundinnen, um eine derartige Party zu schmeißen, erhält die Gastgeberin auch noch zehn Prozent. ------- Zunächst wollte Bettina Rupp, die bereits lange Jahre als selbstständige Mary Kay-Kosmetikerin unterwegs ist und in ihrer Boutique aktuell Schminkkurse anbietet, einen Lagerverkauf einrichten. Doch schnell wurde aus der Lageratmosphäre eine sehr gemütliche Shabby-Schick-Atmosphäre, in der individuelle Beratung und Gemütlichkeit mit Kaffee, Wasser und gelegentlich auch Sekt groß geschrieben wird. Angeboten werden bei Tina Rupp Italienische Mode für jede Figur, angefangen von Größe 32 bis Größe 48 nach deutschem Maß. Hinzu kommen Taschen, Mützen und Accessiores der Schmuckfirma Konplott und der Uhrenfirma Oozoo. T.I.N.A. steht übrigens als Abkürzung für typgerecht-individuell-natürlich-aktuell. Weitere Infos gibt es im Netz auf facebook unter tinasstylingshop oder per Telefon unter 0170/2401736.

 

Danke für diesen modischen Auftrag!


Interview mit Bürgermeisterkandidat Ingo Pfennings

Schleiden. "Die Arbeit eines Bürgermeisters, damit beschäftige ich mich schon länger", sagt Ingo Pfennings. Als vor einigen Jahren die Stelle des Bürgermeisters in Bad Münstereifel vakant war, wurde der jetzt 34-Jährige bereits gefragt, ob er seinen Hut in den Ring werfen wolle. Damals blieb es nur bei dem Gedankenspiel. Nun tritt er in Schleiden an. Im ersten Wahldurchgang am 4. November konnte sich Ingo Pfennings zwar deutlich gegen seine beiden Mitwerber durchsetzen, zur absoluten Mehrheit fehlten ihm aber rund 20 Stimmen. Am Sonntag, 18. November 2018, findet die Stichwahl statt. Infos zur Wahl gibt es über einen entsprechenden Link am Textende. Fragen zu seinen Gedanken und seiner Person beantwortet Ingo Pfennings, von Beruf Veranstaltungsfachwirt mit Wohnort Bad Münstereifel, im Interview.

Frage: Glauben Sie, eine kleine Stadt wie Schleiden zu verstehen?

Ingo Pfennings: Ja, nicht zuletzt weil ich ja in einer ähnlichen Stadt aufgewachsen bin. Als Projektleiter und Geschäftsfeldentwickler einer Agentur habe ich immer wieder mit Verwaltungen zu tun, so betreuen wir Kunden wie das Jobcenter in Köln. Zudem leite ich ehrenamtlich als Vorsitzender seit zweieinhalb Jahren den "stadtmarketingverein bad
münstereifel aktiv e. V.", der eng mit der Verwaltung zusammen arbeitet. Auch mache ich schon
lange Kommunalpolitik, all' das passt gut zusammen, eine Stadt wie Schleiden zu verstehen. Vielleicht ist es auch ganz gut, wenn mal jemand
von außen kommt, der ebenfalls Eifeler ist, aber eine neue Sicht der Dinge mitbringt.

Frage: Wie kam der Kontakt zu Schleiden zustande?

Ingo Pfennings: Die CDU kam auf mich zu. Diese wollte nicht wieder einen älteren Herren, der kurz vor der Pension steht, auf dem Bürgermeisterposten sehen, sondern jemanden, der Verwaltung kann und auch Marketing, Tourismus und Wirtschaftsförderung. Wir führten ein sehr sachliches Kennenlerngespräch. Die Parteien CDU, Grüne und UWV wählten mich zu ihrem gemeinsamen Kandidaten und wir überlegen, wie wir sachorientiert das Stadtgebiet zum Wohle aller nach vorne bringen können. Schleiden ist zwar noch nicht meine Heimat, doch die
Menschen der Region sind mir natürlich vertraut und das Stadtgebiet durch viele Wanderungen und Fußballspiele bekannt. Sollte ich gewählt werden,
werde ich mit Katze, Neugeborenem und dann Ehefrau ins Stadtgebiet ziehen, um dort zu
leben.

Frage: Was würden sie rasch in Angriff nehmen, wenn sie Bürgermeister würden?

Ingo Pfennings: Auf jeden Fall würde ich nicht "tabula rasa" machen, sondern den Verwaltungsapparat zunächst intern sondieren und dann kleine Stellschrauben drehen. Zwei direkte Maßnahmen habe ich im Kopf, sofern der Rat diese mitträgt: Ich möchte anregen, einen Behindertenbeirat zu installieren und einen Ehrenamtskoordinator. Dieser sollte zentraler Ansprechpartner für die Ehrenamtler sein, geht es etwa um Förderanträge oder Unterstützung. Dringende Großprojekte sind die Einkaufssituation in Gemünd sowie das Leerstandsmanagement im kompletten Stadtgebiet. Wichtig ist außerdem, die Kommunikation zwischen Rat und Verwaltung auf der einen Seite und Bürgerinnen und Bürgen auf der anderen Seite zu verbessern. Im Hinblick auf den den gerade geschehenen, schrecklichen Brand des Johannes-Sturmius-Gymnasium gilt es jetzt die Weichen für einen Neuaufbau zukunftsweisend zu stellen. Und an dieser Stelle schon mal einen ganz herzlichen Dank an alle Einsatzkräft und spontanen Helfer.

Zum Wahlprogramm von Ingo Pfennings:

https://www.ingo-pfennings.de/

Zum ersten Wahldurchgang am 4. November:

http://wahlen.citkomm.de/…/Buergermeisterwahl_NRW_117_Gemei…
null

Text/Foto: www.gkli.de


Gut getragen durch die Welt

Udenbreth. Säuglinge und kleine Kinder sicher und zufrieden verwahrt? Da ist die räumliche Nähe zu Mutter, Vater, Oma und Opa wohl in der Regel die beste Wahl. Doch wie erleichternd ist es, wenn die Bezugsperson eines Säuglings oder Kleinkindes dann noch sagen kann: "Alles kein Problem, ich habe ja beide Hände frei." Jennifer Wenck hat zwei Kinder, Lena ist vier und Tom anderthalb Jahre alt. Als Lena auf die Welt kam, da dachte die 34-Jährige noch: "So ein Tragetuch für Kinder, das ist mir viel zu öko." Doch ließ sie die Idee nicht los. Sie schaute sich youtube-Filme zum Thema Kinder tragen an und startete gemeinsam mit ihrem Mann und Lena die ersten Trageversuche im großen Bett über der weichen Matratze. Die Vorteile überzeugten, seither werden die Kinder von Jennifer Wenck, ihrem Mann und auch den anderen erwachsenen Angehörigen der Familie meistens im Tuch oder auch einer speziellen Kindertrage am Körper gehalten. Der Kinderwagen dient eher dazu, Sachen wie etwa Einkäufe zu transportieren. Jennifer Wenck beschäftigte das Thema in den vergangenen Jahren derart, dass sie sich inzwischen zur Trageberaterin ausbilden ließ. Damit möchte sie professionell auch anderen Eltern die Vorteile der freien Hände aufzeigen. Die Ausbildung dauert im Durchschnitt vier Monate, Jennifer Wenck absolvierte das strenge und stramme Programm in zwei Monaten. Um das Zertifikat zu erlangen, muss ein theoretischer und ein praktischer Teil absolviert werden. Alles läuft online ab, Schüler und Lehrer verbinden sich visuell per Computer, es müssen rund zehn Videos gedreht werden und es wird viel Theorie gepaukt. Der Körperbau von Kindern spielt eine Rolle, die Grundlagen und verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt, werden thematisiert. Soll es sich bei der Tragehilfe lieber um ein Tuch, um einen Sling oder eine Tragehilfe handeln, in dem der "Tragling" nah bei seiner Bezugsperson ist? Bei einem Sling handelt es sich um ein Tuch, bei dem ein Metallring bei der Bindung eine Rolle spielt, bei einer Traghilfe funktioniert alles schnell und unkompliziert dankt diverser Schnallen. Jennifer Wenck: "Die wichtigste Frage allerdings lautet: Worin fühlt sich das Kind am wohlsten?" Die Anhock-Spreizhaltung, in der das Kind im Tuch oder in der Trage verweilt, kommt der Anatomie und der zeitgerechten Entwicklung des oder der Kleinen absolut entgegen. Doch ist eine Tragehilfe nicht korrekt eingestellt von der Größe her, kann sich das Kind sehr schnell unwohl fühlen. Mit ihrem Sohn Tom führt Jennifer Wenck, die aus dem Schleidener Tal stammt und inzwischen in Hellenthal-Udenbreth lebt, die Tragemethode mit einfachem Tuch vor. Zunächst wird Tom wie mit einer Decke umhüllt, dann auf den Rücken der Mutter gelegt und das Tuch wird derweil mit schnellen Handgriffen professionell gewickelt. Völlig entspannt macht der Kleine die Aktion mit, hält sich am Hals der Mutter zwischendurch fest. Kaum in der Endlage auf dem Rücken der Mutter angekommen, fallen ihm auch schon schläfrig die Augen zu. Wer Interesse am Thema hat und eine professionelle Tragehilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Jennifer Wenck melden unter 01 77 / 8 76 07 89 oder per Mail unter info@trageberatung-gut-umwickelt.de . Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.trageberatung-gut-umwickelt.de .

 

Danke an Jennifer Wenck für diesen informativen und erfrischenden Auftrag! www.gkli.de


Ein Zauber bleibt im Kraftwerk zurück - Walser in Heimbach

Heimbach. Nicht nur das Publikum war überwältigt. Der berühmte Schriftsteller Martin Walser war es ebenfalls. Er begrüßte sein Publikum im ausverkauften Jugendstilkraftwerk in Heimbach mit den Worten: "Ich bin viel unterwegs, und man glaubt, man sei schon alles Mögliche gewöhnt. Doch das hier, das macht mich sprachlos." Das Jugendstilkraftwerk in Heimbach, in dem der 89-Jährige aus seinem jüngsten Roman "Ein sterbender Mann" las, beeindruckte ihn über alle Maßen. Walser: "Das hier ist aus einer Zeit, in der Ästhetik und Industrie nichts Auseinanderfallendes waren." Was für ein starker Satz. Dann bedankte er sich, dass er an diesem einmaligen Ort auf Einladung der LitEifel lesen durfte und legte los. Atemlose Stille, es verbanden sich unzählige starke Sätze zu einem gesellschaftlich-charakterlichen Wortgemälde der Extraklasse. ----- Anschließend eine köstliche Unterhaltung. Die Kernfrage: Wie viel Selbstporträt steckt im neuen Roman? Ein Liebesroman. Hörfunkmoderator und Kulturjournalist Dr. David Eisermann moderierte das Gespräch. Ebenfalls am Tisch saß die Sinologin, Übersetzerin und Autorin Thekla Chabbi. Und dann kam die Geschichte hinter der Geschichte. 2014 saßen Walser und Chabbi in Heidelberg zusammen an einem Tisch in Gesellschaft. Es wurde gegessen. Walser: "Zu dieser Zeit näherte sich das neue Buch schon wie eine Wetterwand. Und ich kann den Mund ja nicht halten." Also plauderte er locker vom Hocker über seine neuen Ideen, es ging um Suizid. Ein paar Tage später erreichte ihn aus München eine Mail, darin enthalten war ein Link. Er könne sich damit einloggen, schrieb ihm Thekla Chabbi, und zwar in ein Suizidforum. Denn darum sollte es im neuen Roman gehen. Protagonist Theo Schadt (Martin Walser?) wollte sich das Leben nehmen. Thekla Chabbi schrieb zurück, aber diesmal schlüpfte sie in eine Rolle namens "Aster". Sie machte sich lustig über Theo, dessen Selbstmordgründe in ihren Augen mehr als fad waren und nicht ausreichten für eine derartige Tat. ----- Die beiden schrieben hin und her - und plötzlich lag ein Roman vor ihnen. Warum sie in eine Rolle geschlüpft sei? Chabbi: "Ich hätte mich nie getraut, Martin Walser zu kritisieren." Martin Walser gab zu, auch nie daran gedacht zu haben, mit jemandem zusammen so etwas wie dieses Buch auf die Beine zu stellen. Walser: "Dass man zu zweit einen Roman schreibt, das kann man nicht planen, das muss man zulassen. Und sie hat reagiert, sich auf meinen Ton eingelassen, ich kann gar nichts dafür. Zudem hat sie auch ihren ganz eigenen Ton. Dann dachte ich ,Heilandsack', was für ein Reichtumsangebot." Das Gesicht, was er dabei gemacht habe, das habe er noch lernen müssen. ----- In Heimbach leisteten Walser und Chabbi ihre 40. gemeinsame Lesung ab. Im Januar 2017, das ließ der berühmte Autor durchblicken, erscheint ein neuer Roman, den er derzeit wohl wieder alleine schreibt. Der Titel: "Statt Etwas." Walser: "Meine Leser haben schon alles gelesen, die brauchen das nicht mehr, die kriegen von mir nun was anderes." Manche Fragen beantwortete der Wort-Titan unglaublich jugendlich-cool. So fragte Eisermann: "Sie sagten: Schreiben ist ein Entblößungs-Verbergungsstück, wie haben Sie das gemeint?" Walser: "So, wie es da steht." ----- Die Zuschauer hatten ihren Spaß an dem Auftritt, ein Zauber und etwas Geheimnisvolles blieb im Heimbacher Jugendstilkraftwerk auch nach der Signierstunde von Martin Walser und Thekla Chabbi zurück.


Und immer wieder grüßt der Hecht

Eschauel. "Eine Vollausrüstung mit Kälteschutz ist notwendig, da man schnell auf Tiefe tauchen kann", sagt Uwe Vogel. Seit 1977 geht der Kreuzauer dem Tauchsport am Rursee nach, hat inzwischen locker 1500 Tauchgänge in diesem Gewässer absolviert. Vogel: "Und die waren alle gut." Seit 25 Jahre koordiniert er die Tauchaufsicht und den Tauchbetrieb am Eschauel. Am Rursee, der bis zu 64 Meter tief ist, gibt es nur einen Einstieg, den Taucher nutzen dürfen. Dieser Einstieg befindet sich unscheinbar an einem felsigen Strandstück am hinteren Teil der Halbinsel Eschauel in Richtung Woffelsbach. ----- Ein paar eiserne Treppenstufen, ein Mast, an dem bei Tauchbetrieb eine blau-weiße Flagge gehisst wird und einige Bojen im Wasser sind die einzigen Zeichen, die die Unterwasserschwimmer unmittelbar am und im See setzen. Der eigentliche Anlaufpunkt steht in Form eines grünen Bauwagens auf dem öffentlichen Parkplatz mitten auf der Halbinsel. Am Wochenende ist der Bauwagen besetzt, dann fährt auch ein Pendelbus die Taucher samt Ausrüstung zum rund 1,5 Kilometer weit entfernten Einstieg. Vogel: "So eine Taucherausrüstung wiegt schnell 30 Kilogramm." Außer Fahrzeuge mit speziellen Genehmigungen dürfen den teilweise steilen Weg zum Ufer hinunter keine anderen Fahrzeuge benutzen. Die Saison für die Taucher startet stets am 1. April und endet im Oktober. Den Stützpunkt, der von anliegenden Vereinen aus Kreuzau, Heimbach, Zülpich, Stolberg, Eschweiler und Aachen gepflegt wird, richtete der Tauchsportverband Nordrhein-Westfalen 1980 ein. Er darf nur von Tauchern benutzt werden, die eine entsprechende Befähigung besitzen oder gemeinsam mit einem Tauchlehrer anreisen. ----- Rund 1000 Personen nutzen die Stelle als Einstieg in den Rursee im vergangenen Jahr. Vogel: "Es hat aber auch schon bessere Jahre gegeben. In den 1990er Jahren kamen hier im Jahr bis zu 2000 Leute, um zu tauchen." Uwe Vogel brachte sich das Schnorcheln im Füssenicher See selber bei. Vogel: "Schuld war damals der berühmte Meeresforscher Jacques Cousteau." Ein Buch über Cousteaus Leben und Treiben erhielt Uwe Vogel damals als Geschenk zur Kommunion. Später kaufte sich der junge Bundeswehrsoldat in Köln in der Bahnhofsbuchhandlung Tauchzeitschriften und befasste sich enger mit der Thematik. Als er 1980 zum ersten Mal auf den Malediven in 30 Grad warmen Wasser seinem Lieblingssport nachkam, da empfand er die Zustände als "ziemlich paradiesisch". Doch auch der wesentlich kältere Rursee reizt den inzwischen 59-jährigen Chemiemeister immer wieder. Vogel: "Tauchen ist für mich ein Natursport, die Natur steht bei mir im Vordergrund, nicht die Technik." Zwar ist der Grund des Rursees nicht besonders interessant bewachsen, dafür schwankt die Wasseroberfläche über das Jahr hinweg zu stark, erklärt der Fachmann. ----- Doch die zerklüfteten Felswände an Bank 1 und an Bank 2 und die verhältnismäßig gute Sicht locken den versierten Tauchlehrer und begeisterten Angler immer wieder. Was ihm ebenfalls ausnehmend gut gefällt: "Der Boden des Sees ist super sauber, selbst unter den Stegen." Sollte aber mal etwas in den See hineinfallen wie etwa ein schweres Schlüsselbund, dann helfen die Taucher auch gerne weiter. Die seit März 2016 gelockerte Rurseeverordnung zeigt inzwischen Auswirkungen auch auf den Tauchbetrieb. Vogel: "Es dürfen nun auch Taucher mit der entsprechenden Befähigung in den See gehen, die nicht irgendeinem Verein angeschlossen sind." Eine gewerbliche Ausbildung gibt es am Rursee nicht. Stattdessen bieten Vereine an, Interessenten zu schulen. Der erste Schein kostet auf diese Weise rund 190 Euro, das Material wird auf Wunsch gestellt. Wer dann sicher ist, dass er den Sport weiter betreiben und weitere Scheine erlangen möchte, der kann sich für rund 1000 Euro eine Ausrüstung zulegen. Eine Tageskarte für das Tauchen im Rursee kostet fünf Euro. Fotos: gkli/Uwe Vogel

 

Infoseiten

Weitere Informationen zum Tauchen im Rursee und zur Ausbildung gibt es im Internet auf verschiedenen Seiten, etwa auf der Seite des Tauchsportverbands Nordrhein-Westfalen unter www.tauchsportverband-nrw.de/index.php/service/anmeldung-tauchseen/rursee , auf der Seite des Kreuzauer Tauchclubs www.kreuzauer-tauchclub.de oder auch auf der Seite des Aachener Unterwasserclubs www.auc-aachen.de .

Hellenthal-Ramscheiderhöhe. Fern ab von Stress und Hektik liegt der Heidehof in Hellenthal an der Ramscheiderhöhe. Seit mehr als zehn Jahren wird das Ferienparadies Heidehof von Gerdine und Roland Snijder liebevoll geführt. Die Liebe zur Eifel und die Überzeugung zu diesem einmalig schönen Landstrich trieb das Paar auf die Eifelhöhe. Mehrere Ferienwohnungen und Appartements stehen für Gäste auf dem Heidehof zur Verfügung, ebenso wie ein großer Gruppenraum und diverse Gartenbereiche, mit und ohne Überdachung. Einzelpersonen sind ebenso gut aufgehoben wie Gruppen, der Garten am Heidehof ist 5000 Quadratmeter groß, das gesamte Grundstück mit Wiesen 1,8 Hektar.
 
Erwachsene Gäste können die im englischen Stil angelegten Blumenbeete genießen, während sich die Kinder auf dem hauseigenen Spielplatz vergnügen oder sich in einem Kinderbauernhhof die Zeit vertreiben.
 
Der Heidehof grenzt direkt an den belgischen Staatsforst, der zum Wandern, Mountainbike fahren und zum Reiten einlädt. Herrliche Natur, wohin das Auge schaut. 
 
Besonders nennenswert sind die Narzissenwiesen im oberen Oleftal am Hollerather Knie, nur wenige Kilometer entfernt vom Heidehof. Blühen diese im Frühling, zieht dieses einmalige Schauspiel die Naturliebhaber intensiv an. Wintersport gibt es am fast 700 Meter über Normalnull hoch gelegenen Weißen Stein, zwei Kilometer vom Heidehof entfernt.
Im Umkreis von einer Auto-Stunde befinden sich die Dom-Städte Aachen, Köln und Trier, das Phantasialand, das Ahr- und das Rheintal sowie der Nürburging sind nicht weit, ebenso wie Spa-Franchorchamps, Malmedy (Belgien), Maastricht (Niederlande) und Luxemburg. 
 
Ronald und Gerdine Snijder freuen sich über Gäste. Hier gibt es weitere Infos:
Ferienparadies Heidehof
Ramscheiderhöhe 3-5
53940 HELLENTHAL
Deutschland
Tel.: 02448 - 95010
E-mail: Heidehof-snijder@t-online.de
www.heidehof-eifel.com